Versteigerung des letzten Defender Heritage Modells der bisherigen Generation bringt 100.000 Euro für ein Kinderhaus in Afrika

Kronberg/Hamburg, 5. April 2019 – Großer Auftritt einer Legende für einen guten Zweck: Der letzte 2016 für Deutschland produzierte Land Rover Defender Heritage der bisherigen Generation wurde in Hamburg versteigert – für 100.000 Euro fand der kernige Klassiker einen echten Liebhaber, der sich nun den Land Rover Defender 90 Heritage 2016 in die Garage stellen darf. Dem Status der Allradikone angemessen versammelte sich viel Prominenz in der Eventlocation Hanse Gate Port View. Während Land Rover Markenbotschafter und Defender Fahrer Heino Ferch zusätzlich einen seiner Poloschläger und einen Polohelm stiftete, wurde die Versteigerung durch Dr. Katharina Sayn- Wittgenstein vom Auktionshaus Sotheby’s gekonnt geleitet. Über den gesamten Erlös der Veranstaltung freuen sich nun Kinder in Kenia. Sie leben im Furaha Phönix Kinderhaus und bekommen dort neben einem Heim auch eine Ausbildung. Für den Defender schließt sich mit der Auktion der Kreis, denn bereits in Kürze startet die neue Generation des legendären Modells.

Noch in diesem Jahr wird der neue Land Rover Defender die Automobilwelt bereichern. Dann setzt sich eine Erfolgsgeschichte fort, die bis ins Jahr 1948 zurückreicht. Vor über sieben Jahrzehnten wurde das Land Rover Modell erschaffen – mehr als zwei Millionen Exemplare fanden rund um den Globus einen Käufer und sorgten dafür, dass Land Rover heute überall mit uneingeschränkter Allradkompetenz gleichgesetzt wird. 2016 endete vorerst die Produktion des unverwüstlichen Klassikers. Das letzte damals für Deutschland im Werk Solihull gefertigte Modell war ein Defender 90 Heritage. Versehen und ausgezeichnet mit einer besonderen Plakette, fungierte das Fahrzeug als Hauptpreis der Foto- und Videoaktion „Defender Momente“. Über 5000 Defender Besitzer oder Liebhaber der Legende verabschiedeten sich mit Bildern und Videos von der unvergleichlichen Baureihe.

Mithilfe einer Fachjury und einer öffentlichen Abstimmung wurde schließlich der schönste„Defender Moment“ gekürt: ein Bild von Oliver Drewes aus Wulfsen in Niedersachsen, auf dem er in Afrika einen Defender als originellen Personentransporter verewigte. Als Hauptpreis gab es dafür einen Defender 90 Heritage 2016 in der klassischen Lackierung Grasmere Green, ein Sondermodell mit zahlreichen Reminiszenzen an die seit 1948 produzierte Serie I. Darunter der nostalgisch angehauchte Kühlergrill und „HUE 166“-Logos zur Erinnerung an das Kennzeichen des allerersten Vorserien Land Rover. Als Kontrast dazu glänzt das Modell im Innern mit modernem Komfort und hochwertigen Details, wie Lederbezüge oder Aluminiumdekore.

Dieser letzte Defender der bisherigen Generation, der 2016 für Deutschland hergestellt wurde,war jetzt der „Star“ der Auktion bei Sotheby’s in der Hamburger Eventlocation Hanse Gate Port View. Und er fand einen sehr großzügigen Liebhaber: Auf 100.000 Euro beläuft sich das Höchstgebot, der Bieter durfte den Defender noch am Abend mit nach Hause nehmen.

Den Zuschlag erhielt er durch die Auktionatorin des Abends: Dr. Katharina Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, Direktorin Sotheby‘s Hamburg. Sie führte souverän durch die Auktion, bei der die Besucher noch auf weitere interessante Objekte bieten konnten. So wurde ein Gelände- Fahrtraining aufgerufen, das im Land Rover Experience Center in Wülfrath bei Düsseldorf stattfindet, dem deutschlandweit einmaligen Offroad-Erlebnispark der britischen 4×4-Marke.

Auch Land Rover Markenbotschafter Heino Ferch kam nicht mit leeren Händen nach Hamburg. Der berühmte Schauspieler stiftete einen Poloschläger und einen Polohelm, die er als Kapitän des Land Rover Poloteams einsetzte. Auch dieses Unikat wurde von Dr. Katharina Sayn- Wittgenstein versteigert.

Heino Ferch zeigte sich von der Veranstaltung zu Ehren des Defender angetan – er fährt privat einen Defender der Serie II aus dem Jahr 1974: „Der Defender besitzt die Ur-DNA von Land Rover. Er hat Nieten und Alubleche und ist einfach unverwüstlich. Er vermittelt Authentizität und Emotion, das ist es, was mir Spaß macht. Mit dieser Versteigerung wird die bisherige Generation des Defender passend gewürdigt.“

Der Erlös der Auktion des Defender und sämtlicher übrigen Exponate fließt einem guten Zweck zu: das Furaha Phönix Kinderhaus im kenianischen Barani, rund 30 Kilometer nördlich von Mombasa. Hier finden über 50 Straßen- und Waisenkinder ein Zuhause und profitieren von einer möglichst fundierten Ausbildung als Starthilfe in eine gute und eigenständige Zukunft. Träger des Furaha Phönix Kinderhauses ist ein Förderverein, der von Privatleuten getragen wird und dessen Mitglieder ausschließlich ehrenamtlich tätig sind. Weiterführende Informationen hierzu unter: www.Phoenix-Kinderhaus.de

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