„All Time Favorite“ aus Japan – Toyota Celica

Die Autos der Kindheit üben auf viele von uns auch heute noch eine ganz besondere Faszination aus. Die Macher des Oldtimer-Reviers hatten das Glück, mit zahlreichen Autos aufzuwachsen, die heute als Klassiker gelten. Da gab es Kleinwagen wie den Fiat 500 oder die Ente genauso wie Sportwagen von Mercedes-Benz oder Porsche. Zeitweilig gab es da auch einige Jaguar. Doch am meisten Begeisterung weckt bis heute ein kleiner Japaner.

Denn 1976 kam der Vater des Verfassers dieser Zeilen auf die Idee, den Familienkombi aus Köln durch einen Toyota Celica der Baureihe TA23 zu ersetzen. Angetrieben von einem Motor mit Doppelvergaser und zwei obenliegenden Nockenwellen ging es mit dem Sportler durch die Norddeutsche Tiefebene. Im Urlaub brachte uns der Toyota sowohl nach Griechenland als auch an das Nordkap.

Auf der Rückbank hockte dabei der damals noch kleine Autor. Von dort hatte er einen guten Blick auf das in seinen Augen wunderschöne Lenkrad. Denn zum Cockpit des Toyota gehörte ein filigranes Drei-Speichen-Lenkrad mit einem wohl aus Kunststoff gefertigten „Holzkranz“. In Erinnerung blieben auch die insgesamt sechs Hupknöpfe, die die Designer auf den verkleideten Streben des Lenkrads untergebracht hatten.

Trotz oder wegen dieser kleinen Fehler ist der Toyota heute ein gesuchter Klassiker. Auf Oldtimer-Shows hat der Sportler durchaus das Zeug zum Star. Denn seine ehemaligen Wettbewerber wie der Ford Capri oder der Opel Manta sind schon seit längerer Zeit bei Oldtimer-Treffen präsent.

Die erste Generation des Sportwagens aus dem Toyota Werk im japanischen Tahara ist dagegen fast in Vergessenheit geraten. Und so ziehen die wenigen Celica, die heute ihren Weg zu Oldtimer-Veranstaltungen finden, in der Regel sehr bewundernde Blicke auf sich. Und den ausgewachsenen Autor wird beim Blick auf eine Celica sogar immer auf eine ganz besondere Art und Weise warm ums Herz.

6 Kommentare

  1. Schön über solch Begeisterung ..diese Besitze ich ebenso schon als kleiner Bub…und auch mich hat dieser Exot aus Japan nie losgelassen..habe auf meiner HP einen Bildbericht gewidmet…

  2. Pingback: Schade, dass Toyota der Mut fehlte: Der 2000GT hätte es verdient gehabt! – oldtimer-revier.de

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