Stuttgart. Eine der stärksten Ziffernkombinationen aus Stuttgart-Zuffenhausen erfreut sich in diesem Jahr seines 50-jährigen Jubiläums: der Porsche 917. Am 12. März 1969 debütiert der wohl berühmteste Rennwagen aller Zeiten auf dem Genfer Automobilsalon. Das Porsche Museum hat den runden Geburtstag zum Anlass genommen, den allerersten 917 in den Ursprungszustand seiner Erstpräsentation vor 50 Jahren zurückzuführen. Der 917-001 war im Verlaufe der Zeit vielen Veränderungen ausgesetzt. „Unsere Einstellung zum authentischen Umgang mit klassischen Fahrzeugen hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich gewandelt,“ erklärt Achim Stejskal, Leiter des Porsche Museums. Bei der Restaurierung seiner Sportwagen aus der historischen Unternehmenssammlung legt das Museum großen Wert auf den Erhalt originaler Substanzen unter Berücksichtigung der jeweiligen Geschichte seiner Exponate.

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Fuji: Die Unbekannte

Die Rennstrecke von Fuji ist in Europa weit weniger bekannt als die Anlage von Suzuka. Verantwortlich dafür ist wahrscheinlich, dass in Fuji seit 1976 nur vier Ausgaben des Grand Prix von Japan stattfanden. Suzuka gehört hingegen seit 1987 zu den Highlights im Programm der Formel 1. Die Duelle zwischen Alain Prost und Aytron Senna fanden ihr Ende der 1980er-Jahre ihren Höhepunkt. Heute ist Suzuka danke der Kurve 130R die Lieblingsstrecke vieler Rennfahrer.

Doch auch Fuji hat seine Reize und eine zum Teil bewegende Geschichte. Und wer genau mehr über diese Geschichte der Rennstrecke am Fuße des Fudschijama erfahren möchte, dem empfehle ich einen Blick in die Online-Ausgabe der SPEEDWEEK. Motorsport-Journalist Guido Quirmbach hat dort, zum anstehenden WEC-Lauf in Japan, in den Geschichtsbüchern der Anlage geblättert