SEAT nimmt auch in diesem Jahr wieder an der Techno-Classica in Essen teil. Bei der 31. Ausgabe der weltweit bedeutendsten Oldtimermesse (10.–14. April) wird der spanische Automobilhersteller seine vielfältige Geschichte mit zwei Modellen präsentieren, die 2019 ihren 50. Geburtstag feiern: Ausgestellt sind der SEAT 1430 – als Limousine und als sportliche Kombi-Variante – sowie ein Exemplar des SEAT 850 Sport Spider, dem einzigen je von SEAT gefertigten Cabrio.

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Weiterstadt – Bei der Techno Classica in Essen (10. bis 14. April) rückt ŠKODA mit dem Motto ,60 Jahre OCTAVIA‘ das Herz der Marke in den Mittelpunkt. Fünf verschiedene OCTAVIA führen die Besucher am ŠKODA Messestand 210 in Halle 4 durch mehrere Modellepochen. Mit drei Varianten des FELICIA zeigt der Hersteller zudem technisch eng verwandte Zeitgenossen des ersten OCTAVIA. Zu den weiteren Messe-Highlights zählt der einzig erhaltene Laurin & Klement BSC. Jüngstes Exponat ist mit dem OCTAVIA WRC ein vom modernen OCTAVIA der 90er-Jahre abgeleitetes Rallye-Fahrzeug. Am Donnerstag (11. April) präsentiert der Hersteller zudem seine neue Unternehmenschronik. Die insgesamt 528 Seiten starke dreibändige Buchreihe erzählt die spannende Geschichte der Marke, die auf die 1895 von Václav Laurin und Václav Klement gegründete Fahrradmanufaktur zurückgeht.

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Alfa Romeo, Fiat und Abarth präsentieren vom 10. bis 19. April 2019 in Essen legendäre Klassiker. Formel 1 steht bei Alfa Romeo im Mittelpunkt: Juan-Manuel Fangios Weltmeister-Auto Tipo 159 „Alfetta“ von 1951 und Brabham-Alfa Romeo BT45B von 1977 ausgestellt. Zu sehen ist auch der Fiat 500 mit Tuning von Abarth, der 1958 einen Langstrecken-Rekord über die Distanz von 168 Stunden aufstellte. FCA Heritage bietet ab sofort den „Abarth Classiche 595 Conversion Kit“ an, mit dem sich die Leistung klassischer Fiat 500 im Stil von Carlo Abarth mit modernen Komponenten steigern lässt. Aus dem Programm „Reloaded by Creators“ aktuell auf der Verkaufsliste: ein Pininfarina Spidereuropa, ein Alfa Romeo 8C Competizione und ein Alfa Romeo 8C Spider. Präsentation wird ergänzt durch Informationen zum „Heritage HUB“, der neuen Zentrale von FCA Heritage in Turin. 

FCA Heritage, die für die italienischen Marken von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) zuständige Klassiker-Abteilung, beteiligt sich mit einer aufwändigen Ausstellung an der Techno Classica. Die Oldtimer-Messe, die vom 10. bis 14. April 2019 in Essen stattfindet, gehört zu den größten ihrer Art in Europa. Im vergangenen Jahr zählte die Techno Classica nach offiziellen Angaben 188.000 Besucher, mehr als 1.250 Aussteller aus 30 Ländern, mehr als 2.700 zum Verkauf stehende klassische Fahrzeuge sowie über 200 mit Ständen vertretene Clubs und Vereinigungen. 2019 belegt die Techno Classica 21 Hallen und vier Außenbereiche mit zusammen mehr als 120.000 Quadratmetern.

Im Mittelpunkt der Präsentation von Alfa Romeo auf der Techno Classica steht die Formel-1-Historie der italienischen Traditionsmarke. Star am Messestand ist der Grand-Prix-Wagen Tipo 159 „Alfetta“, mit dem Juan Manuel Fangio 1951 Weltmeister wurde. Aus der Formel-1-Saison 1977 stammt der Brabham-Alfa Romeo BT45B, der in jenem Jahr vom Briten John Watson, Carlos Pace aus Brasilien und dem Deutschen Hans-Joachim Stuck pilotiert wurde.

Die beiden Rennwagen, normalerweise Bestandteil der Ausstellung im Museo Storico Alfa Romeo im Mailänder Vorort Arese, sind Symbol der großen Historie von Alfa Romeo im Rennsport. Schon kurz nach Gründung des Unternehmens im Jahr 1910 gewann in Modena zum ersten Mal ein Fahrzeug der Marke ein Rennen. Seitdem feierte Alfa Romeo zahlreiche Meisterschaften und Erfolge in den verschiedensten Rennserien bis in die Formel 1. 2018 kehrte Alfa Romeo an der Seite von Sauber in die Königsklasse zurück. In der gerade begonnenen Saison trägt das Team wieder den traditionellen Namen „Alfa Romeo Racing“, erweitert um den stolzen Zusatz: „seit 1910″.

Nach der Weltpremiere auf dem Genfer Automobil-Salon ist ein spektakuläres Sondermodell auf der Techno Classica zum ersten Mal in Deutschland zu sehen: die streng limitierte Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio „Alfa Romeo Racing“. An ihrer Seite steht der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio NRING, ein Tribut an die vielleicht anspruchsvollste Rennstrecke der Welt, die Nürburgring-Nordschleife. 2017 umrundete die Topversion des High-Performance-SUV von Alfa Romeo die Rennstrecke in einer neuen Rekordzeit für diese Fahrzeugkategorie. Die knapp 21 Kilometer waren nach 7.51,7 Minuten bewältigt.

Eine weitere Premiere betrifft die Marken Abarth und Fiat. Der neue „Abarth Classiche 595 Conversion Kit“ für den historischen Fiat 500 ist inspiriert von den Tuningkünsten Carlo Abarths, der genau diesen Fahrzeugtyp in den 1960er Jahren zu einer Legende unter Sportwagenfans machte. Der Kit enthält alle benötigten Komponenten, um einen serienmäßigen „Nuova Cinquecento“ zeitgenössisch zu tunen beziehungsweise den Motor eines originalen Abarth 595 zu restaurieren. Auf dem Messestand von FCA Heritage auf der Techno Classica ist ein mit dem „Abarth Classiche 595 Conversion Kit“ präparierter Fiat 500 zu sehen, der 2018 bei der Oldtimer-Rallye Targa Florio auf Sizilien am Start war.

Star der Abteilung Abarth auf dem Messestand ist exakt der Fiat 500 aus dem Jahr 1958, mit dem Carlo Abarth seine Arbeit mit dieser Baureihe begann. Das originalgetreu restaurierte Exemplar zieht seinen unschätzbaren historischen Wert auch aus einer schier unglaublichen Langstreckenfahrt. Auf der Rennstrecke im italienischen Monza fuhr dieser Fiat 500 volle 168 Stunden nonstop und stellte dabei sechs neue Rekorde auf.

Gleich drei besondere Leckerbissen bietet FCA Heritage den Fans ikonischer Fahrzeuge, die ihre Sammlung erweitern wollen. Aus dem Programm „Reloaded by Creators“ kommen ein Pininfarina Spidereuropa, ein Alfa Romeo Competizione 8C und ein Alfa Romeo 8C Spider nach Essen, die direkt gekauft werden können. Unter diesem Label verkauft FCA Heritage eine begrenzte Anzahl ausgewählter Klassiker, entweder aus dem eigenen Bestand oder aus renommierten Quellen. Alle Fahrzeuge sind im Werk selbst überholt oder bei Bedarf komplett restauriert und werden mit Originalitätszertifikat ausgeliefert.

Ergänzt wird die Präsentation von FCA Heritage durch umfangreiche Informationen zum „Heritage HUB“, der neuen Zentrale des Unternehmens in Turin. In einer Industriehalle des historischen Fiat Werk Mirafiori können Besucher nicht nur rund 250 klassische Fahrzeuge der italienischen Marken von FCA sehen. Auch Displays und spezielle Themenbereiche geben einen tiefen Einblick in die Historie von Abarth, Fiat und Lancia. Nähere Infos im Internet unter www.fcaheritage.com/de-de.   

Auch im Zeitalter der E-Autos lebt das Interesse und die Leidenschaft für das Blech der frühen Jahre so heftig wie nie zuvor. Nicht weniger als 235 Autos bis Baujahr 1972 werden am 25. Juli in Gröbming die Ennstal-Classic, Österreichs bedeutendste Oldtimer-Rallye unter die Räder nehmen.

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Gleich zwei besondere Momente feiert die Hochleistungslimousine Mercedes-Benz E 500 vor 25 Jahren: Im März 1994 wird auf dem Genfer Automobil-Salon ein auf 500 Exemplare limitiertes Sondermodell vorgestellt. Im Oktober 1994 übergibt die Stuttgarter Marke dann den zehntausendsten seit der Premiere 1990 gebauten E 500 an den Kunden – es ist der ehemalige Mercedes-Benz Formel-1-Rennfahrer Hans Herrmann. Heute hat ALL TIME STARS, der Fahrzeughandel von Mercedes-Benz Classic, immer wieder Fahrzeuge des legendären Typs im Portfolio. Denn die V8-Limousine mit Sportwagen-Fahrleistungen ist längst ein besonders begehrter Mercedes-Benz Youngtimer.

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November 1982: Der Besuch von Papst Johannes Paul II. in Barcelona und Madrid steht unmittelbar bevor. Da geht bei SEAT ein Anruf aus dem Vatikan ein. Es gibt ein Problem: Das Fahrzeug, das der Papst bei seinen öffentlichen Auftritten nutzen soll, passt nicht durch die Tore der Fußballstadien Camp Nou und Santiago Bernabéu. Hier sollen aber die wichtigsten Papstmessen der Spanien-Tour abgehalten werden. Ein neues Auto muss her – und zwar dringend. In Rekordzeit funktionieren die SEAT Ingenieure daher innerhalb weniger Tage einen Panda in ein neues Papamobil um. Der Papstbesuch ist gerettet.

Ein Feuer bricht aus

Dieses historische Modell befindet sich heute im Gebäude A122 des Zona-Franca-Werks und ist Teil der SEAT Oldtimer-Sammlung. Doch am 11. Februar diesen Jahres wären das Papamobil und andere wertvolle Stücke der Sammlung beinahe den Flammen zum Opfer gefallen. Nur dem schnellen und entschlossenen Handeln von SEAT Mitarbeitern, der Feuerwehr Barcelona und anderen Ersthelfern ist es zu verdanken, dass niemand verletzt wurde und die gesamte Sammlung das Feuer unbeschadet überstanden hat.

„Das Feuer brach in einem Nachbargebäude aus. Wir wurden durch den Alarm darauf aufmerksam und haben die Flammen zunächst mit unseren Löschschläuchen bekämpft. Der SEAT Sicherheits- und Rettungsdienst sowie die Feuerwehr Barcelona waren schnell zur Stelle und haben übernommen“, erinnert sich Isidre López. „Für mich sind sie Helden. Alle Beteiligten haben an diesem Tag Unglaubliches geleistet.“

Glück im Unglück

Nach welchen Kriterien entscheidet man, welche Fahrzeuge in einem solchen Notfall zuerst in Sicherheit gebracht werden? „Als Erstes haben wir die Fahrzeuge am Eingang entfernt, damit die Feuerwehr Platz zum Arbeiten hatte. Dann haben wir die größten Rennwagen rausgeholt und direkt danach das Papamobil, das sich in unmittelbarer Nähe des Feuers befand. Da es oben offen ist, konnte es nur von einer Person nach draußen geschoben werden. Wir hatten Glück im Unglück!“, erzählt er.

Am Ende konnten alle 317 Fahrzeuge gerettet werden, darunter auch das erste offizielle Rallye-Auto, das von Rennlegende Carlos Sainz gefahren wurde, das vorletzte Produktionsmodell des 600 sowie das elektrische Sondermodell des Toledo, das speziell für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona angefertigt wurde.

Im Gebäude A122 befindet sich also nicht nur das historische Erbe des Automobilherstellers, sondern auch ein Stück der Geschichte Spaniens. Dem schnellen Handeln aller Beteiligten an diesem Tag ist es zu verdanken, dass dieses Vermächtnis auch für nachfolgende Generationen bewahrt werden konnte.

Einige der Schmuckstücke der SEAT Oldtimer-Sammlung:

  • 1400 (1953): der erste SEAT
  • 1400 Visitas (1953): bei der Einweihung des Werks in Zona Franca genutzt
  • Der ein millionste SEAT: ein SEAT 124
  • Formula 1430 (1971): das älteste Rennwagenmodell in der Halle
  • Der erste je hergestellte 127 (1972): auf Platz 3 der Verkaufsschlager, hinter dem Ibiza und dem Leon
  • Das vorletzte Produktionsmodell des 600 (1973): das Auto, das die Spanier mobil machte
  • Panda Gruppe 2 (1982): das erste offizielle Rallye-Auto, das von Carlos Sainz gefahren wurde
  • Panda Papamobil (1982): das Auto, das Papst Johannes Paul II. sicher durch Spanien beförderte
  • Ronda (1982): das Modell, das SEAT vor dem Wettbewerbsgericht zum Sieg verhalf
  • Der erste je gebaute SEAT Ibiza (1984)
  • Das Ibiza Cabrio (1986), das nie auf den Markt kam
  • Der Ibiza Bimotor (1986)
  • Der Toledo für die Olympischen Spiele in Barcelona (1992): das erste Elektro-Auto
  • Ibiza Kit Car (1996, 1997 und 1998): dreifacher Rallye-Weltmeister in der 2-Liter-Klasse
  • Tango (2001): ein Zweisitzer Concept Car
  • Leon WTCC: Weltmeister in der Hersteller- und Fahrerwertung (2008 und 2009)
  • IBX (2011): ein Vorgeschmack auf die künftige SUV-Reihe

Turin, im März 2019 – Alfa Romeo verlängert seine Partnerschaft mit der Mille Miglia. Die Traditionsmarke ist für weitere drei Jahre offizieller Automobil-Ausrüster der berühmtesten Oldtimer-Rallye der Welt, die das nächste Mal vom 15. bis 18. Mai 2019 auf der historischen Route von Brescia nach Rom und zurück stattfindet. Alfa Romeo stellt den Organisatoren der Mille Miglia eine Flotte von 30 Alfa Romeo Giulia und Alfa Romeo Stelvio zur Verfügung und nimmt außerdem mit einigen Klassikern aus der Sammlung von FCA Heritage an der Veranstaltung teil.

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Mladá Boleslav – Genau vor 85 Jahren, am 6. März 1934, begann die Karriere des legendären ŠKODA POPULAR. Das erste Exemplar ging nach Zlín an den weltbekannten Schuhhersteller Baťa. Der POPULAR überzeugte mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis und seiner modernen Konstruktion. Er feierte sportliche Erfolge, fand reißenden Absatz und wurde in Dutzende Länder exportiert.

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Stuttgart. „Wir freuen uns, dass uns im vergangenen Jahr erneut so viele Menschen besucht haben. Mit 834.121 Besuchern haben wir im Vergleich zum Rekordjahr 2017 einen leichten Rückgang um 4,8 Prozent (2017: 876.109 Besucher). Das ist eine ganz normale Entwicklung und macht uns nach vier Jahren Steigerung in Folge keine Sorgen“, sagt Christian Boucke, der Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Im Gegenteil, es macht uns stolz, dass wir ein Magnet für Gäste aus aller Welt sind und zugleich auch Besucher aus der Region mit unseren Angeboten erreichen: zum Beispiel mit der Sonderausstellung zur 125-jährigen Vereinsgeschichte des VfB oder mit dem Konzertsommer.“

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Jubiläum bei Alpine: Vor 45 Jahren gewann die legendäre A110 die erste Rallye-Weltmeisterschaft der Motorsportgeschichte. Saisonhöhepunkte waren die Dreifachsiege der blauen Flundern bei der Rallye Monte Carlo und der Tour de Corse. Weiterlesen