Lost Race Tracks – Oder wo früher Auto-Rennen stattfanden

Im Oldtimer-Revier schreibe ich über regelmäßig über Oldtimer und Youngtimer. Meistens ist das der Fall, wenn ich als Streckensprecher bei Rennen des historischen Motorsports oder als Moderator bei Oldtimer- oder Youngtimer-Veranstaltungen ein interessantes Fahrzeug „getroffen“ habe. Diesmal ist es etwas anders. Denn Karla und ich haben in der vergangenen Woche den Roadtrip #SilverRed2016 produziert. Weiterlesen

Ayrton Senna auf dem Kennzeichen

Ohne das Desaster von Imola hätte Ayrton Senna heute seinen 56. Geburtstag feiern können. Nicht nur in meinen Augen war der Brasilianer der größte Rennfahrer aller Zeiten. Denn warum spendiert man sonst seinem Ferrari das Kennzeichen Senna?

Ayrton Senna als Kennzeichen

Senna als Kennzeichen – gesehen in Großbritannien

Natürlich musste ich dieses Kennzeichen, das ich in Großbritannien sah, sofort fotografieren. Auch wenn der Ferrari vielleicht nicht ganz passend ist. Denn leider saß der Brasilianer nie in einem Rennwagen aus Maranello.

Trotzdem erinnerte mich das Kennzeichen an den 16. Juli 1983. Denn an diesem Tag erlebte ich Ayrton Senna das erste Mal auf der Strecke. Der Brasilianer war damals in der britischen Formel-3-Meisterschaft aktiv. Und die trat im Rahmenprogramm der Formel 1 beim britischen Grand Prix in Silverstone an.

Zusammen mit meinem Vater habe ich das Rennen damals besucht. Über Silverstone lag damals eine unglaubliche Hitze. Gerade war das „Warm Up“ der Formel 1 beendet und nun stand ein Lauf zur britischen Formel-3-Meisterschaft auf dem Programm.

Schon am Vorstart fiel mir der gelbe Helm auf, den ein Fahrer in einem fast weißen Rennwagen an der Spitze des Feldes trug. Das fand ich lässig. Doch das war nichts gegen das, was nun folgen sollte. Denn innerhalb weniger Runden war mir klar, dass der Träger des Helms in einer völlig anderen Liga als alle anderen Teilnehmer an diesem Rennen unterwegs war.

Denn Senna distanzierte im Laufe des Rennens schnell fast das gesamte Feld. Nur Martin Brundle konnte dem Brasilianer halbwegs folgen. Weite Teile des Felds beendeten das Rennen schließlich überrundet. Mit großem Interesse fragte ich einen der Streckenposten, wer denn dieser Fahrer sei.

Die Antwort war kurz und bündig „Das ist der kommende Formel-1-Weltmeister.“ Heute wissen wir, dass das eher eine Untertreibung war. Denn Senna war der größte Rennfahrer aller Zeiten. Und es ist wirklich ein großes Drama, dass wir nach dem tragischen Tod des Brasilianers kein Duell zwischen Ayrton Senna und Michael Schumacher verfolgen durften.

27.12.1904 – René Bonnet wird geboren

Heute vor 108 Jahren wurde der französische Autorennfahrer und Konstrukteur geboren. Mit Kleinwagen machte sich René Bonnet unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg einen Namen in der französischen Motorsportszene. Gemeinsam mit seinem Partner Charles Deutsch stellte René Bonnet leichte Sportwagen mit GFK-Karosserien her, die meist von Panhard-Boxermotoren angetrieben wurden.
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Fuji: Die Unbekannte

Die Rennstrecke von Fuji ist in Europa weit weniger bekannt als die Anlage von Suzuka. Verantwortlich dafür ist wahrscheinlich, dass in Fuji seit 1976 nur vier Ausgaben des Grand Prix von Japan stattfanden. Suzuka gehört hingegen seit 1987 zu den Highlights im Programm der Formel 1. Die Duelle zwischen Alain Prost und Aytron Senna fanden ihr Ende der 1980er-Jahre ihren Höhepunkt. Heute ist Suzuka danke der Kurve 130R die Lieblingsstrecke vieler Rennfahrer.

Doch auch Fuji hat seine Reize und eine zum Teil bewegende Geschichte. Und wer genau mehr über diese Geschichte der Rennstrecke am Fuße des Fudschijama erfahren möchte, dem empfehle ich einen Blick in die Online-Ausgabe der SPEEDWEEK. Motorsport-Journalist Guido Quirmbach hat dort, zum anstehenden WEC-Lauf in Japan, in den Geschichtsbüchern der Anlage geblättert

Renault feiert den 50. Geburtstag der Alpine A 110 Berlinette

Mit einer ausführlichen Pressemitteilung weist Renault heute auf den im Oktober anstehenden runden Geburtstag des Sportwagenklassikers Alpine A110 hin. Der in Frankreich liebevoll „Plattfisch“ („Turbot“) gerufene Sportwagen wurde im Oktober 1962 auf dem Pariser „Salon de l’Automobile“ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Verantwortlich für den kleinen Sportwagen war Jean Rédélé. Über den ich in der Pressemitteilung von Renault einiges erfuhr, was ich noch nicht kannte. Weiterlesen