Rüsselsheim.  Opel bringt seine Oldtimer-Stars an den Start der 8. Paul Pietsch Classic (24. bis 25. Mai). Der Hersteller feiert mit Zuschauern und Teilnehmern 120 Jahre Automobilbau und fährt dafür groß auf. Bei der Schwarzwald-Rallye rund um Offenburg sind die KAD-Modelle Kapitän B, Admiral B und Diplomat B genauso dabei wie die Coupé-Klassiker Manta A, Opel GT und Monza. Der Jüngste im Team von Opel Classic ist ein flinker Opel Corsa GSi, Baujahr 1990, der sich auf Familienzuwachs freut, denn noch in diesem Jahr wird die nächste Corsa-Generation ihre Premiere feiern. Diese basiert auf einer komplett neuen Leichtbaukonstruktion – Ausgangspunkt für eine deutliche Effizienzsteigerung. Egal ob mit Benzin- und Dieselmotoren oder erstmals in einer rein elektrischen Version. Solch effiziente und sportliche Fahrzeuge haben dem Namensgeber der Oldtimer-Rallye stets gefallen. „Aus der Liebe zum Motorsport ist alles entstanden“ war das Motto von Paul Pietsch, dem im Alter von 100 Jahren verstorbenen Rennfahrer und Verleger.

Made in Germany seit 1899: Opel baut seit 120 Jahren Autos

Opel gehört zu den traditionsreichsten Fahrzeugherstellern der Welt. 1899 – vier Jahre nach dem Tod des Firmengründers Adam Opel – startete Sophie Opel auf den Rat ihrer Söhne Carl, Wilhelm und Friedrich die Automobilproduktion. Was in einer Werkstatt in Rüsselsheim am Main mit insgesamt 65 handgefertigten Opel Patentmotorwagen „System Lutzmann“ begann, wurde zum Massenphänomen mit bis heute mehr als 70 Millionen gebauten Fahrzeugen. Dabei hatte Opel sich von der ersten Minute an auf die Fahnen geschrieben, Autos möglichst effizient zu produzieren und damit für weite Kreise erschwinglich zu machen. So startete Opel als erster deutscher Hersteller bereits 1924 mit der besonders wirtschaftlichen Fließbandproduktion, wodurch der Opel 4/12 PS „Laubfrosch“ sowie alle späteren Opel 4 PS-Varianten zu Verkaufshits wurden. Mit dem Opel P4 und dem Kadett (bereits mit selbsttragender Karosserie) produzierten die Rüsselsheimer schon in den Dreißigerjahren echte, technologisch führende Volksautos. Made in Germany und deutscher Ingenieursgeist wurden bezahl- und erfahrbar. Dieser Demokratisierung von Mobilität blieb Opel selbst beim Sportwagenbau treu: 1968 erschien mit dem Opel GT ein sündhaft schöner Traumwagen, den man sich tatsächlich leisten konnte.

Seit den Fünfzigern startete die Marke in allen Fahrzeugklassen durch – Modelle wie Opel Kadett, Rekord und Kapitän prägten die Zeit von Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Es folgten Stilikonen wie Opel GT, Manta und Monza. In den Achtzigern und Neunzigern wurden Corsa, Astra und Zafira zu Bestsellern und zugleich zu Symbolen der deutschen Wiedervereinigung. Nach dem Mauerfall und der Werksgründung in Eisenach war der Run auf die Marke mit dem Blitz besonders groß. Zwischen 1991 und 1998 wurde die erste Generation des Astra 4,2 Millionen Mal gebaut – das meistproduzierte Opel-Modell aller Zeiten! Bis heute steht der Rüsselsheimer Hersteller fest in der Mitte der Gesellschaft und bietet Technologien in allen Segmenten, die ansonsten teuren Premiumfahrzeugen vorbehalten sind. Typisch Opel sind beispielsweise das adaptive LED® Matrix-Licht schon beim kompakten Astra (Europäisches Auto des Jahres 2016), beim Flaggschiff Insignia und demnächst beim neuen Corsa, die AGR-zertifizierten, ergonomischen Aktiv-Sitze (ab Crossland X) oder umfangreiche Assistenzsysteme für ein Plus an Sicherheit und Komfort (alle Baureihen).

Vom Olympia Rekord bis zu den KAD-Modellen

Der erste komplett neu konstruierte Opel nach dem Krieg heißt Olympia Rekord. Mit Pontonkarosserie und verchromtem Haifischmaul läutet der Newcomer 1953 eine neue Zeit ein. Das Design zitiert den Stil der großen US-Limousinen – genau das Richtige für das einsetzende Wirtschaftswunder. Wer erfolgreich ist, möchte dies auch wieder zeigen. Mit dem Olympia Rekord Caravan taucht noch dazu eine neue Fahrzeuggattung auf – der Lifestyle-Kombi für die ganze Familie. Weiter geht es die Erfolgsleiter hinauf: Ein völlig neuer Opel Kapitän startet 1954, der Opel Rekord P2 kommt 1960, der Rekord A folgt bereits 1963 – mit Scheibenbremsen und kurz darauf sogar als Sechszylinder. Ob als Coupé, Kombi oder Limousine – der Mittelklasse-Rekord wird zum Inbegriff der neuen Mittelschicht in der noch jungen Bundesrepublik. Bis 1965 produziert Opel 882.433 Rekord A. Mit diesem Erfolg steht die Tür weit offen für die „Großen Drei“: 1964 tritt das Dreigespann Kapitän, Admiral und Diplomat in der Oberklasse an. Bei der B-Generation dieser so genannten KAD-Modelle sorgt die legendäre De-Dion-Hinterachse für einzigartigen Fahrkomfort. 1968 führt Opel bei allen Pkw-Modellen die Sicherheitslenksäule ein. Innovationen für einen immer dichter werdenden Verkehr.

Von Opel GT bis Calibra

Im Juni 1964 eröffnet Opel als erster europäischer Hersteller ein modernes Designstudio in Rüsselsheim. Bereits auf der IAA 1965 feiert mit dem Experimental GT das erste Konzeptfahrzeug eines europäischen Automobilbauers Weltpremiere. Nur drei Jahre später steht der serienreife Opel GT beim Händler – die Geburt einer Sportwagenlegende. Dank Großserientechnik für viele erschwinglich, wird der GT ein Hit. Diesem Muster folgen die Rüsselsheimer weiter. Der Manta startet 1970 und teilt sich die Technik mit dem Ascona – genau wie der Calibra ab 1989 mit dem Vectra.

Offenes Fahrvergnügen, vereint mit ausgeprägter Fahrdynamik: Dafür stehen die Speedster-Modelle von Porsche seit mehr als sechs Jahrzehnten. Als Urvater gilt der 356 America Roadster. Dank der handgefertigten Aluminiumkarosserie wiegt er 160 Kilogramm weniger als das 356 Coupé und erreicht mit dem 70 PS starken Vierzylinder-Boxermotor eine für die damalige Zeit imposante Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Mit Steckscheiben für die Türen, Not-Klappverdeck und leichten Schalensitzen prägt der für den US-Markt entwickelte und nur 16 Mal gebaute Sportwagen 1952 bereits die wesentlichen Merkmale aller folgenden Speedster-Modelle.

Es ist der US-Importeur Max Hoffman, der die Zuffenhausener fordert und auf die richtige Spur bringt. Er wünscht sich einen günstigen Porsche mit reduzierter Ausstattung, der weniger als 3.000 Dollar kostet. Im Herbst 1954 lässt Porsche eine gegenüber dem 356 America Roadster deutlich preisgünstigere Version folgen, die erstmals den Begriff „Speedster“ im Modellnamen trägt und schnell auch im Motorsport für Furore sorgt. Sie kombiniert die Stahlblechkarosserie des Cabriolets mit einer flachen Frontscheibe, reduzierter Innenausstattung und einem Notverdeck. In den USA kostet der 356 1500 Speedster gerade einmal 2.995 US-Dollar und wird in den sonnigen Küstenstaaten zum Renner. Auch Hollywood-Ikone und Hobby-Rennfahrer James Dean entscheidet sich für dieses puristische Modell, das allein dem Fahrspaß verpflichtet ist. Es folgen weitere Generationen des 356 Speedster. Einen vorläufigen Höhepunkt stellt 1957 der 356 A 1500 GS Carrera GT Speedster dar: Dessen 1,5 Liter großer Königswellenmotor leistet 110 PS. Es ist das erste Serienmodell von Porsche, das eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h erreicht. 

In der 911-Modellreihe hält eine Speedster-Variante 1988 Einzug und krönt die auslaufende G-Serie. Der offenste aller Elfer entsteht auf Basis des 231 PS starken 911 Carrera im breiten Turbo-Look. Wahlweise ist er in Exportmärkten auch mit schmaler Karosserie lieferbar. So entstehen 161 Exemplare mit schlanker Carrera-Karosserie. Die Windschutzscheibe ist verkürzt, ein manuell bedienbares Notverdeck verschwindet unter einer großen, in Wagenfarbe lackierten Hutze aus Kunststoff. Anders als die 1987 auf der IAA in Frankfurt gezeigte Studie „911 Speedster Clubsport“ debütiert der Serien-Speedster erst 1988. Die Preise für den Speedster starten damals bei rund 110.000 Mark. Insgesamt entstehen 2.103 Speedster der G-Serie.

Genau anders herum ist es beim Nachfolgemodell: Vom „schmalen“ 911 Carrera Speedster der Generation 964 laufen zwischen 1992 und 1993 immerhin 930 Einheiten vom Band. Hinzu kommen 15 Fahrzeuge mit turbobreiter Karosserie. Die neuen Speedster-Modelle bekommen einen überarbeiteten Verdeckmechanismus, der die manuellen Arbeitsabläufe beim Öffnen und Schließen erleichtern soll. Auch die Verriegelung der großen Kunststoffabdeckung im Heckbereich wird optimiert. In Wagenfarbe lackierte Schalensitze aus dem 911 Carrera RS und spezielle Lederpolster setzen optische Akzente. Bei Markteinführung im Februar 1993 kostet der Speedster 131.500 Mark. Dabei muss der Käufer allerdings auf Klimaanlage, elektrische Fensterheber und zunächst auch auf einen Airbag verzichten.

Noch seltener ist der 911 Carrera Speedster auf Basis der 993-Generation: Von ihm existieren exakt zwei Exemplare. Das erste hat die Exclusive-Abteilung 1995 eigens für Ferdinand Alexander Porsche entwickelt. Es ist grün, besitzt 17-Zoll-Leichtmetallräder sowie ein Tiptronic S-Getriebe und basiert auf der Carrera-Karosserie. Später entsteht ein zweites Exemplar für den US-amerikanischen Schauspieler Jerry Seinfeld. Der Sitcom-Star – ein glühender Fan des Hauses und Besitzer einer beachtlichen Porsche Sammlung – erhält einen silbernen Speedster mit manuellem Schaltgetriebe und als turbobreites 4S-Modell mit 18-Zoll-Rädern.

Regulär in Kundenhand kommt erst wieder die bislang letzte Speedster-Version des 911: Sie ist im Jahr 2010 eine Variante der Modellgeneration 997. Der 911 Speedster leitet das 25-jährige Jubiläum der Porsche Exclusive Manufaktur ein, das im Jahr 2011 gefeiert wird. In bester Tradition der puristischen Sportwagen formen die 60 Millimeter niedrigere, stärker geneigte Frontscheibe, die flache Kontur des sportlich geschnittenen manuellen Verdecks und die charakteristische Doppelhutze auf dem Verdeckkastendeckel das markante Profil des neuen 911 Speedster. Dadurch kommt die im Heckbereich 44 Millimeter breitere Karosserie des hinterradgetriebenen Zweisitzers noch eindrucksvoller zur Geltung. Seine Weltpremiere feiert der Porsche 911 Speedster Anfang Oktober auf dem Automobilsalon in Paris. Der Sportwagen mit 300 kW (408 PS) starkem und 3,8 Liter großem Sechszylinder-Boxermotor entsteht in einer limitierten Auflage von 356 Exemplaren. In Deutschland kommt der Speedster im Dezember 2010 zum Preis von 201.682 Euro auf den Markt.

Der 911 Speedster Concept: sportlich und puristisch

Der 911 Speedster Concept – die fahrbereite Studie eines besonders offenen und aufregenden Sportwagens – feiert seine Weltpremiere 2018 anlässlich des Jubiläums „70 Jahre Porsche Sportwagen“ in Zuffenhausen. Das in der „Heritage“-Version gezeigte Einzelstück schlägt die Brücke von den frühen Jahren des Unternehmens bis in die Moderne. 

Mit seiner puristischen Konzeption, historisch korrekt ausgeführt, spiegelt der 911 Speedster Concept den Markenkern von Porsche wider. Erstmals in der Neuzeit waren es wieder Rennsportexperten, die diesen zweisitzigen Speedster entwickelt haben, basierend auf einem GT-Modell. Begeisternde Auftritte hat das Konzeptfahrzeug bereits beim Goodwood Festival of Speed und der Rennsport Reunion VI im kalifornischen Laguna Seca sowie auf dem Pariser Automobilsalon absolviert. Als 911 Speedster geht die Konzeptstudie jetzt in Serie, streng limitiert auf 1948 Exemplare.

Höhepunkte der kompletten Markengeschichte zeigt Mercedes-Benz Classic bei der Techno Classica vom 10. bis 14. April 2019 in Essen: Gleich sechs Fahrzeuge lassen die Geschichte der legendären Forschungs- und Rekordfahrzeugen C 111 lebendig werden. Der Mercedes-Simplex 40 PS aus dem Jahr 1903 und der EQC von 2019 (Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, vorläufige Angaben)* zeigen den Geist der Innovation, der bei Mercedes-Benz von Beginn an die Automobilentwicklung prägt. ALL TIME STARS, der Fahrzeughandel von Mercedes-Benz Classic, bringt zwei besondere Sportwagen-Stars auf die 30. Techno Classica. Markenbotschafterin Jutta Benz erzählt die Geschichte ihrer Urgroßeltern Carl & Bertha für Kinder. Mit Markenclubs und ClassicPartnern präsentiert sich Mercedes-Benz Classic in Halle 1 der Messe Essen auf rund 4.500 Quadratmeter Fläche.

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Der Mercedes-Benz SL der Baureihe R 129 feiert vor 30 Jahren auf dem Genfer Automobil-Salon Premiere. Er ist ein Technologieträger: Innovationen wie den automatisch ausklappenden Überrollbügel, Integralsitze und das Adaptive Dämpfungssystem ADS bringt er in die Serie. Das ebenso sportliche wie komfortable Modell bleibt über eine zwölfjährige Produktionszeit hinweg stets modern und attraktiv. Heute sind die SL der Baureihe R 129 begehrte Youngtimer – und ALL TIME STARS, der eigene Fahrzeughandel von Mercedes-Benz Classic, hat regelmäßig besonders attraktive Fahrzeuge im Angebot.

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Berlin, 6. März 2019 –Die IAA 2019, die vom 12. bis 22. September in Frankfurt stattfindet, ist die international führende Plattform für die Mobilität von morgen. Mit neuen Formaten wird IAA-Besuchern ein ganzheitliches Erleben der Mobilität ermöglicht. Auch deshalb steht die IAA unter dem Motto „Driving tomorrow“.

In diesem faszinierenden Umfeld feiert 2019 eine Sonderschau der Extraklasse Premiere: Die „IAA Masterpieces by Grand Basel“. In der exklusiven und zentral gelegenen Halle 3.1 werden besondere Automobile präsentiert, die weltweit zu den relevantesten Meisterstücken zählen: Legenden des Rennsports, kulturprägende Klassiker, futuristische automobile Visionen, Ikonen, Exoten, Unikate und Raritäten der Automobilkultur. Zu sehen sind erlesene Sammlerstücke von ausgewählter Qualität und hohem Wert. Die sorgfältige Auswahl der Exponate berücksichtigt kulturelle Bedeutung, konzeptionelle Innovation, Zustand, Herkunft, Seltenheit und Wert.

Doch nicht nur die ausgestellten Exponate sind etwas ganz Besonderes, auch die Art und Weise der Präsentation. Die „IAA Masterpieces by Grand Basel“ zeigt Fahrzeuge im kulturellen Kontext von Kunst, Design, Architektur und Lifestyle. Jedes automobile Meisterwerk erhält einen eigenen Frame: Entschieden zeitgenössisch und doch vornehm zurückhaltend – der exquisite Rahmen für automobiles Design der Spitzenklasse. Ein einheitliches und innovatives Ausstellungskonzept, das die Ästhetik automobiler Schönheit ins beste Licht rückt. 

Diese einzigartige Präsentationsform automobiler Preziosen sorgt sowohl bei Anbietern als auch bei Interessenten für hervorragende Handelsmöglichkeiten. Kaufangebote für verfügbare Fahrzeuge können vor Ort abgegeben werden. 

Die säulenfreie, lichtdurchflutete Halle 3.1 im ersten Obergeschoss wird für Besucher durch eine 15 Meter lange Rolltreppe erschlossen. Dort bietet die Terrasse neben einem erhabenen Blick über die lebendige Freifläche „Agora“ auch so manche kulinarische Köstlichkeit. Eine rundum gelungene Inszenierung.

Die exklusive Show wendet sich an ein Publikum, wie es auf der IAA, der Event-Plattform für Mobilität und darüber hinaus zu finden ist: internationale Kenner, Experten und Sammler mit höchsten Ansprüchen – und alle, die sich für automobile Ästhetik, technische Virtuosität, Kunst und Kultur interessieren.

VDA-Präsident Bernhard Mattes betonte die Bedeutung historischer Fahrzeuge auf der IAA: „Historische Fahrzeuge sind auf der IAA schon seit Jahren ein Publikumsmagnet von wachsender Bedeutung. Schon mit der IAA Heritage by Motorworld schaffen wir 2019 nun einen neuen, deutlich größeren Oldtimer-Bereich. Die „IAA Masterpieces by Grand Basel“ setzt dem nun die Krone auf und macht klar: Die IAA wird zur zentralen Anlaufstelle für alle, die historische Fahrzeuge und besondere Automobile als Hobby, Leidenschaft oder Beruf für sich entdeckt haben. Automobile von gestern, heute und morgen kommen hier zusammen. Die Zukunft der Mobilität und automobile Tradition werden damit auf der IAA in einen perfekten Einklang gebracht.

„Nach der Première der Grand Basel im September 2018 in Basel bietet die IAA eine ausgezeichnete Möglichkeit, das Konzept der Grand Basel zu präsentieren und mögliche Entwicklungspotenziale auszuloten. Wir freuen uns, mit dem Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Motorworld Group zusammenzuarbeiten und zur Schaffung eines einzigartigen IAA-Erlebnisses beizutragen“, erklärt Mark Backé von Grand Basel.

Andreas Dünkel, Vorsitzender der Motorworld Group, unterstreicht: „Die Präsentation der ‚IAA Masterpieces by Grand Basel‘ schafft ein weiteres Highlight für Besucher in einem herausragenden internationalen und besucherstarken Umfeld. Zusammen mit der im letzten Herbst angekündigten ‚IAA Heritage by Motorworld‘ in der benachbarten Halle 4.0, schließt sich der Kreis zwischen klassischen Fahrzeugen und außergewöhnlichen Raritäten.“ 

Anlässlich der Messe Automobil-Salon Genf (7. – 17. März 2019, Pressetage 5. + 6. März 2019), Halle 5/Stand 5150, und der Oldtimermesse Retro Classics in Stuttgart (7. – 10. März 2019), Halle 1/Stand 1 G52, laden die Motorworld und die Grand Basel zur Vorstellung der IAA Masterpieces by Grand Basel ein.

Vor 60 Jahren beginnt ein prägendes Kapitel der Mercedes-Benz Nutzfahrzeuggeschichte: Am 5. März 1959 stellt die Marke in Stuttgart die neuen „Kurzhauber“-Lastwagen vor, zunächst die Typen L 322 und L 327 (mittelschwere Klasse) sowie L 337 (schwere Klasse). Die Kurzhauber sind international überaus erfolgreich und wichtig für die Strategie der damaligen Daimler-Benz AG zur Internationalisierung nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie werden bis in die 1990er-Jahre gebaut. Insgesamt entstehen fast eine Million Kurzhauber – entweder als kompletter Lastwagen oder als Teilesatz zur Auslandsmontage.

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50 Jahre Ford Capri: Diese Baureihe hat es geschafft, im Verlauf von fünf Jahrzehnten ohne Verlust von Anmut und Spannkraft vom populären Alltagssportwagen für Jedermann zum begehrten Klassiker zu reifen. Das lag vor allem an der Art Magie, die entsteht, wenn Einfachheit und Schönheit sich zu etwas Greif- und Begreifbarem verbinden und einem Objekt Seele und Charakter verleihen. Das ist das Holz, aus dem der Capri geschnitzt ist. Mit seinen betörenden Formen weckte er Begehrlichkeiten und Träume, die sich auch nach dem Aufwachen noch erfüllen ließen. Träume mit Bodenhaftung eben. Nachfolgend die wichtigsten Stationen aus dem „Leben“ eines Publikumslieblings. 

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Stuttgart – 1989 war ein starkes Neuheitenjahr für Mercedes-Benz. Das machen die zahlreichen Baureihen und Modelle der Stuttgarter Marke deutlich, die ab 2019 erstmals ein H-Kennzeichen erhalten können: Dazu gehören der 1989 neu vorgestellte SL der Baureihe R 129, die G-Klasse der Baureihe 463 sowie die damals modellgepflegte Baureihe 124 der oberen Mittelklasse. Heute führt Mercedes-Benz die Statistik der in Deutschland mit H-Kennzeichen zugelassenen Fahrzeuge klar an: Rund ein Viertel der klassischen Automobile mit historischer Zulassung trugen Ende 2017 den Stern – ein Zehntel mehr als 2016.
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Kombis galten in automobilen Modellfamilien lange als leidenschaftslose Nutztiere, wurden vernachlässigt, verschlissen, vergessen. Und blieben die schwarzen Schafe, als ihre Geschwister mit Limousinen-, Coupé- und Cabrio-Karosserien längst als umsorgte Oldies Karriere machten. Heute, da ihre Überlebensquote nahe null liegt, hat die Szene endlich ihre Reize entdeckt: maximaler Raritätenstatus bei höchstem Nutzwert – eine Kombination, die manchem Kombi-Klassiker inzwischen die höchste Begehrlichkeit aller Modellversionen beschert. Aber auch ein guter Grund, der von Liebhabern neu entdeckten Spezies den roten Teppich auszurollen: auf der kommenden Bremen Classic Motorshow von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. Februar 2019, in der Messe Bremen, und zwar im Rahmen der traditionellen Sonderschau. „Deren Highlight ist diesmal der nur zwölfmal gebaute Aston Martin DB5 Shooting Brake, sozusagen die Kombi-Version von James Bonds legendärem Dienstwagen“, sagt Frank Ruge, Projektleiter der Bremen Classic Motorshow. Weiterlesen