Die Anspannung wächst unter den mehr als 400 Teams, die an der Mille Miglia (15. bis 18. Mai 2019) teilnehmen. Es ist die insgesamt 37. Auflage der Oldtimer-Rallye, die den Spuren des legendären Straßenrennens folgt, das Enzo Ferrari (1898 – 1988) einst als „das schönste Rennen der Welt“ bezeichnete. Von 1927 bis 1957 fand die ursprüngliche Mille Miglia auf einer 1.000 Meilen – rund 1.600 Kilometer – langen Strecke vom norditalienischen Brescia nach Rom und zurück statt. Mit der Gesamtzahl von elf Gesamtsiegen ist Alfa Romeo Rekordsieger.

2019 ist Alfa Romeo erneut „Automotive Sponsor“ und offizieller Automobil-Ausrüster der berühmtesten Oldtimer-Rallye der Welt. Die Marke stellt dem Organisationsteam eine Flotte von Alfa Romeo Giulia und Alfa Romeo Stelvio zur Verfügung. Zum ersten Mal sind dabei die Sondermodelle „Alfa Romeo Racing“ beider Baureihen offiziell auf der Straße zu sehen. Eine Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio mit der speziellen „Alfa Romeo Racing“ Lackierung wird während der ersten Etappe gefahren von Antonio Giovinazzi, dem italienischen Piloten aus dem Formel-1-Team Alfa Romeo Racing.

Alfa Romeo ist außerdem die am stärksten vertretene Marke unter den Teilnehmern – insgesamt gehen 44 Fahrzeuge der Traditionsfirma an den Start der Mille Miglia 2019. Drei davon stammen aus der Sammlung von FCA Heritage, der Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) zur Pflege der Historie der italienischen Konzernmarken, und stehen normalerweise im Werksmuseum von Alfa Romeo im Mailänder Vorort Arese.  

Die Teams von Alfa Romeo Storico bei der Mille Miglia 2019

Startnummer 59: Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport (1928)

Ältestes Fahrzeug im Team ist ein Tipo 6C 1500 Super Sport aus dem Jahr 1928 mit einer Karosserie von Stabilimenti Farina. Dieses Modell sorgte 1928 mit Grand-Prix-Star Giuseppe Campari am Lenkrad und Beifahrer Giulio Ramponi für den ersten Mille-Miglia-Sieg von Alfa Romeo. Das jetzt eingesetzte Fahrzeug gewann die Mille Miglia als Oldtimer-Rallye bereits in den Jahren 2005, 2007 und 2008, war außerdem 2007 und 2008 siegreich bei der ähnlich veranstalteten „Mille Milas Sport“ in Argentinien. Angetrieben wird der Tipo 6C 1500 Super Sport von einem der berühmtesten Motoren der Vorkriegsära, einem Reihensechszylinder mit 1.487 Kubikzentimetern Hubraum, der 59 kW (76 PS) bei 4.800 Touren leistet. Nur 31 Stück dieses Modells, das eine Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h erreicht, wurden 1928 und 1929 gebaut.

Der Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport wird während der Mille Miglia gefahren von Giovanni Moceri, dem mehrfachen Italienischen Meister für Gleichmäßigkeitsrallyes, und Beifahrer Daniele Bonetti. Moceri gewann bereits die anspruchsvollsten Veranstaltungen dieser Art, darunter die Mille Miglia, die Targa Florio auf Sizilien, den Gran Premio Nuvolari und die Coppa d’Oro delle Dolomiti.

Startnummer 237: Alfa Romeo 1900 Super Sprint (1956)

Stellvertretend für die schnellen Gran-Turismo-Limousinen der Marke steht das zweite Fahrzeug in der Mille-Miglia-Mannschaft von Alfa Romeo, der Typ 1900 Super Sprint aus dem Jahr 1956. Mitte der 1950er Jahre war das „Familienauto, das Rennen gewinnt“ (zeitgenössischer Werbeslogan) bei Privatfahrern unter den Mille-Miglia-Teilnehmern sehr beliebt.

Pilotiert wird der Alfa Romeo 1900 Super Sprint während der Mille Miglia von einem Damenteam. Prisca Taruffi, Tochter des früheren Formel-1-Piloten und Siegers der letzten „richtigen“ Mille Miglia 1957 Piero Taruffi, und Beifahrerin Savina Confaloni kämpfen um die prestigeträchtige „Coppa delle Dame“.     

Startnummer 1000: Alfa Romeo 1900 Sport Spider (1954)

Aus der Designschmiede Bertone stammt der Alfa Romeo 1900 Sport Spider, von dem 1954 nur zwei Exemplare gebaut wurden. Für Vortrieb sorgt ein 101 kW (138 PS) leistender 1,9-Liter-Vierzylinder, hier in einer Variante mit Trockensumpf-Ölkreislauf. Dank des mit nur 880 Kilogramm sehr niedrigen Gewichts, des Fünfganggetriebes und der aerodynamisch günstig konstruierten Karosserie erreicht der Roadster eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Für hervorragendes Fahrverhalten sorgt die Hinterachse nach dem DeDion-Prinzip.

Der Alfa Romeo 1900 Sport Spider übernimmt mit der Startnummer 1000 die Funktion des Führungsfahrzeugs für die offizielle Parade der Oldtimer, die nicht am Wettbewerb teilnehmen.

Von der Vergangenheit in die Zukunft

Das Trio der historischen Rennfahrzeuge steht für die große Tradition von Alfa Romeo im Rennsport bis hinauf zur Königsdisziplin, der Formel 1. Und so ist es kein Zufall, dass die Teilnehmer bei der Verplombung ihrer Fahrzeuge auf der prachtvollen Piazza della Vittoria mitten in Brescia begrüßt werden von Antonio Giovinazzi, dem Fahrer aus dem Formel-1-Team Alfa Romeo Racing. Der Italiener begleitet in einer Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio „Alfa Romeo Racing“ außerdem die erste Etappe am Mittwochabend von Brescia nach Cervia-Milano Marittima.

Die Sonderserie „Alfa Romeo Racing“ von Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio und Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio

Die streng limitierte Sonderserie „Alfa Romeo Racing“ von Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio und Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio, auf den ersten Blick zu erkennen an der speziellen Lackierung, ist eine Hommage an den aktuellen Formel-1-Boldiden Alfa Romeo C38. Zur Serienausstattung zählen unter anderem Schalensitze von Sparco mit Rückenschale aus Kohlefaser und roten Kontrastnähten, der aus dem Programm von Mopar stammende Automatik-Schaltknauf mit Kohlefaser-Einlagen sowie das Sportlenkrad, das mit einer Kombination aus Leder und Alcantara bezogen ist und ebenfalls über Details aus Kohlefaser verfügt. Abgerundet wird die Optik im Innenraum durch eine exklusive Plakette mit Alfa Romeo Racing Logo. Das V6-Bi-Turbo-Triebwerk der beiden Sondermodelle ist leistungsgesteigert und ist mit einer Abgasanlage aus Titan verfeinert. Die Bremsanlage mit Scheiben aus Kohlefaser-Keramik-Verbundstoff trägt ebenso wie die Kohlefaser-Rennsitze von Sparco zur Gewichtsreduzierung bei.

Aktivitäten von Alfa Romeo am Rande der Mille Miglia

Rund um die Mille Miglia unterhält Alfa Romeo die Oldtimer-Fans mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. So bietet ein Stand auf der Piazza della Vittoria in Brescia (14. und 15. Mai 2019) einen Überblick über die aktuelle Modellpalette sowie einen Querschnitt durch das Accessoires-Programm. Hier begrüßt außerdem Formel-1-Fahrer Antonio Giovinazzi am Starttag (15. Mai 2019) Besucher und Teilnehmer. Während die Karawane der Mille Miglia durch Norditalien zieht, ermöglicht Alfa Romeo auf der Piazza Duomo Testfahrten mit den Serienfahrzeugen sowie ein Unterhaltungsprogramm im Rahmen der „Weißen Nacht“ (18. Mai 2019), die im gesamten historischen Zentrum von Brescia stattfindet. Auch in Bologna besteht die Möglichkeit für Testfahrten mit Serienmodellen von Alfa Romeo (17. und 18. Mai 2019).

Wer die Mille Miglia außerdem online auf dem Smartphone oder dem Tablet verfolgen will, ist auf den Kanälen von Alfa Romeo in den sozialen Netzwerken Facebook, Instagram und YouTube bestens aufgehoben.  Auch die Internetseiten von Alfa Romeo (www.alfaromeo.com) und FCA Heritage (www.fcaheritage.com) bringen tagesaktuelle News und Berichte vom „schönsten Rennen der Welt“.

Die Mille Miglia 2019 

  • Mittwoch, 15. Mai – Start in Brescia, Etappenziel in Cervia-Milano Marittima
  • Donnerstag, 16. Mai – Restart in Cervia-Milano Marittima, Etappenziel in Rom
  • Freitag, 17. Mai – Restart in Rom, Etappenziel in Bologna
  • Samstag, 18. Mai – Restart in Bologna, Ziel in Brescia

(weitere Infos: www.1000miglia.it)

Alfa Romeo, Fiat und Abarth präsentieren vom 10. bis 19. April 2019 in Essen legendäre Klassiker. Formel 1 steht bei Alfa Romeo im Mittelpunkt: Juan-Manuel Fangios Weltmeister-Auto Tipo 159 „Alfetta“ von 1951 und Brabham-Alfa Romeo BT45B von 1977 ausgestellt. Zu sehen ist auch der Fiat 500 mit Tuning von Abarth, der 1958 einen Langstrecken-Rekord über die Distanz von 168 Stunden aufstellte. FCA Heritage bietet ab sofort den „Abarth Classiche 595 Conversion Kit“ an, mit dem sich die Leistung klassischer Fiat 500 im Stil von Carlo Abarth mit modernen Komponenten steigern lässt. Aus dem Programm „Reloaded by Creators“ aktuell auf der Verkaufsliste: ein Pininfarina Spidereuropa, ein Alfa Romeo 8C Competizione und ein Alfa Romeo 8C Spider. Präsentation wird ergänzt durch Informationen zum „Heritage HUB“, der neuen Zentrale von FCA Heritage in Turin. 

FCA Heritage, die für die italienischen Marken von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) zuständige Klassiker-Abteilung, beteiligt sich mit einer aufwändigen Ausstellung an der Techno Classica. Die Oldtimer-Messe, die vom 10. bis 14. April 2019 in Essen stattfindet, gehört zu den größten ihrer Art in Europa. Im vergangenen Jahr zählte die Techno Classica nach offiziellen Angaben 188.000 Besucher, mehr als 1.250 Aussteller aus 30 Ländern, mehr als 2.700 zum Verkauf stehende klassische Fahrzeuge sowie über 200 mit Ständen vertretene Clubs und Vereinigungen. 2019 belegt die Techno Classica 21 Hallen und vier Außenbereiche mit zusammen mehr als 120.000 Quadratmetern.

Im Mittelpunkt der Präsentation von Alfa Romeo auf der Techno Classica steht die Formel-1-Historie der italienischen Traditionsmarke. Star am Messestand ist der Grand-Prix-Wagen Tipo 159 „Alfetta“, mit dem Juan Manuel Fangio 1951 Weltmeister wurde. Aus der Formel-1-Saison 1977 stammt der Brabham-Alfa Romeo BT45B, der in jenem Jahr vom Briten John Watson, Carlos Pace aus Brasilien und dem Deutschen Hans-Joachim Stuck pilotiert wurde.

Die beiden Rennwagen, normalerweise Bestandteil der Ausstellung im Museo Storico Alfa Romeo im Mailänder Vorort Arese, sind Symbol der großen Historie von Alfa Romeo im Rennsport. Schon kurz nach Gründung des Unternehmens im Jahr 1910 gewann in Modena zum ersten Mal ein Fahrzeug der Marke ein Rennen. Seitdem feierte Alfa Romeo zahlreiche Meisterschaften und Erfolge in den verschiedensten Rennserien bis in die Formel 1. 2018 kehrte Alfa Romeo an der Seite von Sauber in die Königsklasse zurück. In der gerade begonnenen Saison trägt das Team wieder den traditionellen Namen „Alfa Romeo Racing“, erweitert um den stolzen Zusatz: „seit 1910″.

Nach der Weltpremiere auf dem Genfer Automobil-Salon ist ein spektakuläres Sondermodell auf der Techno Classica zum ersten Mal in Deutschland zu sehen: die streng limitierte Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio „Alfa Romeo Racing“. An ihrer Seite steht der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio NRING, ein Tribut an die vielleicht anspruchsvollste Rennstrecke der Welt, die Nürburgring-Nordschleife. 2017 umrundete die Topversion des High-Performance-SUV von Alfa Romeo die Rennstrecke in einer neuen Rekordzeit für diese Fahrzeugkategorie. Die knapp 21 Kilometer waren nach 7.51,7 Minuten bewältigt.

Eine weitere Premiere betrifft die Marken Abarth und Fiat. Der neue „Abarth Classiche 595 Conversion Kit“ für den historischen Fiat 500 ist inspiriert von den Tuningkünsten Carlo Abarths, der genau diesen Fahrzeugtyp in den 1960er Jahren zu einer Legende unter Sportwagenfans machte. Der Kit enthält alle benötigten Komponenten, um einen serienmäßigen „Nuova Cinquecento“ zeitgenössisch zu tunen beziehungsweise den Motor eines originalen Abarth 595 zu restaurieren. Auf dem Messestand von FCA Heritage auf der Techno Classica ist ein mit dem „Abarth Classiche 595 Conversion Kit“ präparierter Fiat 500 zu sehen, der 2018 bei der Oldtimer-Rallye Targa Florio auf Sizilien am Start war.

Star der Abteilung Abarth auf dem Messestand ist exakt der Fiat 500 aus dem Jahr 1958, mit dem Carlo Abarth seine Arbeit mit dieser Baureihe begann. Das originalgetreu restaurierte Exemplar zieht seinen unschätzbaren historischen Wert auch aus einer schier unglaublichen Langstreckenfahrt. Auf der Rennstrecke im italienischen Monza fuhr dieser Fiat 500 volle 168 Stunden nonstop und stellte dabei sechs neue Rekorde auf.

Gleich drei besondere Leckerbissen bietet FCA Heritage den Fans ikonischer Fahrzeuge, die ihre Sammlung erweitern wollen. Aus dem Programm „Reloaded by Creators“ kommen ein Pininfarina Spidereuropa, ein Alfa Romeo Competizione 8C und ein Alfa Romeo 8C Spider nach Essen, die direkt gekauft werden können. Unter diesem Label verkauft FCA Heritage eine begrenzte Anzahl ausgewählter Klassiker, entweder aus dem eigenen Bestand oder aus renommierten Quellen. Alle Fahrzeuge sind im Werk selbst überholt oder bei Bedarf komplett restauriert und werden mit Originalitätszertifikat ausgeliefert.

Ergänzt wird die Präsentation von FCA Heritage durch umfangreiche Informationen zum „Heritage HUB“, der neuen Zentrale des Unternehmens in Turin. In einer Industriehalle des historischen Fiat Werk Mirafiori können Besucher nicht nur rund 250 klassische Fahrzeuge der italienischen Marken von FCA sehen. Auch Displays und spezielle Themenbereiche geben einen tiefen Einblick in die Historie von Abarth, Fiat und Lancia. Nähere Infos im Internet unter www.fcaheritage.com/de-de.   

Auch im Zeitalter der E-Autos lebt das Interesse und die Leidenschaft für das Blech der frühen Jahre so heftig wie nie zuvor. Nicht weniger als 235 Autos bis Baujahr 1972 werden am 25. Juli in Gröbming die Ennstal-Classic, Österreichs bedeutendste Oldtimer-Rallye unter die Räder nehmen.

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Auf der diesjährigen Retro Classic (07. – 10. März) präsentiert Brunold Automobile auf zwei Ständen Historie und Gegenwart zweier großer und sehr emotionaler Marken: Jeep und Alfa Romeo.

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Turin, im März 2019 – Alfa Romeo verlängert seine Partnerschaft mit der Mille Miglia. Die Traditionsmarke ist für weitere drei Jahre offizieller Automobil-Ausrüster der berühmtesten Oldtimer-Rallye der Welt, die das nächste Mal vom 15. bis 18. Mai 2019 auf der historischen Route von Brescia nach Rom und zurück stattfindet. Alfa Romeo stellt den Organisatoren der Mille Miglia eine Flotte von 30 Alfa Romeo Giulia und Alfa Romeo Stelvio zur Verfügung und nimmt außerdem mit einigen Klassikern aus der Sammlung von FCA Heritage an der Veranstaltung teil.

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