Eintausend Meilen pure Faszination und Passion: Das ist die 1000 Miglia. In diesem Jahr findet die Gleichmäßigkeitsfahrt auf den Spuren des legendären Straßenrennens vom 15. bis 18. Mai 2019 statt. Mercedes-Benz nimmt mit zahlreichen Klassikern teil und feiert so zugleich „125 Jahre Motorsport“. Dieses Jubiläum erinnert an die erste Automobilwettfahrt der Geschichte im Jahr 1894 von Paris nach Rouen, gewonnen von Automobilen mit Daimler-Motoren.

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Die Bodensee-Klassik 2019 beginnt am Donnerstag, den 2. Mai um 17.00 Uhr mit einem Prolog in Friedrichshafen. Am Freitag (1. Etappe, Bregenz-Reutte-Bregenz) und Samstag (2. Etappe, Bregenz-Ravensburg-Bregenz) rollen dann 180 topgepflegte Oldtimer insgesamt 530 Kilometer durch Vorarlberg, Tirol, das Allgäu und Oberschwaben. Mit dabei sind in diesem Jahr die Rallye-Legenden von Opel. Angeführt vom Ascona B 400 – mit solch einem Typ wurden Walter Röhrl und Christian Geistdörfer 1982 Rallye-Weltmeister – starten Klassiker wie der „Kulläng“-Kadett und der Irmscher-Commodore. Die Cockpits sind prominent besetzt: Opel-Markenbotschafter und Le Mans-Sieger Jockel Winkelhock wird einen Kadett C GT/E gekonnt durch die Serpentinen lenken, Schauspieler Florian Bartholomäi steuert einen Corsa A Cup von 1983, und Opel-Kommunikationschef Harald Hamprecht lenkt den 190 PS starken Commodore B GS/E.

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Frankfurt, im April 2019 – Mit dem neu eröffneten „Heritage HUB“ intensiviert Fiat Chrysler Automobiles (FCA) seine Aktivitäten rund um die Historie der italienischen Marken der Gruppe. Das Multifunktionsgebäude mit einer Nutzflä­che von 15.000 Quadratmetern dient dabei nicht nur als Hauptquartier für Verwaltung, Vertrieb und Ser­vice sowie die Ausbildung. Eine zentrale Halle ist außerdem Ausstellungen mit klassischen Fahrzeugen von Abarth, Fiat und Lancia sowie auch Alfa Romeo vorbehalten.

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Feinste automobile Klassiker auf edlem Rasen direkt an der Atlantikküste: Das ist der Amelia Island Concours d’Elegance in Florida. Er findet in diesem Jahr zum 24. Mal statt (7. bis 10. März 2019). Auf dem Concours-Field erhalten zwei frühe Mercedes-Benz 300 SL „Gullwing“ (W 198) mit aufeinanderfolgenden Chassisnummern eine eigene Ausstellungsfläche. Das Fahrzeug mit der Nummer 43 wird im „Scheunenfund“-Zustand präsentiert, während das Fahrzeug mit der Nummer 44 von Mercedes-Benz Classic komplett restauriert ist. Zu den weiteren Highlights der Marke auf Amelia Island gehören das Showcar Vision EQ Silver Arrow sowie Replikas des 300 SEL 6.8 Rennsport-Tourenwagens und des 280 GE „Paris–Dakar“.

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Leverkusen, 28. Februar 2019: Mittelklasse muss nicht mittelmäßig sein, das stellte Mazda schon Mitte der 1960er Jahre mit dem weltweit als Designikone gefeierten Modell Luce unter Beweis. Den Grundstein für eine beispiellose und bis heute andauernde japanische Erfolgsgeschichte in der Mittelklasse legte aber der im Februar 1979 auch in Deutschland eingeführte Mazda 626. Gezeichnet in stilprägend-eleganten Formen und konstruiert für begeisternden Fahrspaß stieg der familienfreundliche Mazda 626 auf zum zeitweise erfolgreichsten Importmodell in Deutschland.

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50 Jahre Ford Capri: Diese Baureihe hat es geschafft, im Verlauf von fünf Jahrzehnten ohne Verlust von Anmut und Spannkraft vom populären Alltagssportwagen für Jedermann zum begehrten Klassiker zu reifen. Das lag vor allem an der Art Magie, die entsteht, wenn Einfachheit und Schönheit sich zu etwas Greif- und Begreifbarem verbinden und einem Objekt Seele und Charakter verleihen. Das ist das Holz, aus dem der Capri geschnitzt ist. Mit seinen betörenden Formen weckte er Begehrlichkeiten und Träume, die sich auch nach dem Aufwachen noch erfüllen ließen. Träume mit Bodenhaftung eben. Nachfolgend die wichtigsten Stationen aus dem „Leben“ eines Publikumslieblings. 

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Ayrton Senna auf dem Kennzeichen

Ohne das Desaster von Imola hätte Ayrton Senna heute seinen 56. Geburtstag feiern können. Nicht nur in meinen Augen war der Brasilianer der größte Rennfahrer aller Zeiten. Denn warum spendiert man sonst seinem Ferrari das Kennzeichen Senna?

Ayrton Senna als Kennzeichen

Senna als Kennzeichen – gesehen in Großbritannien

Natürlich musste ich dieses Kennzeichen, das ich in Großbritannien sah, sofort fotografieren. Auch wenn der Ferrari vielleicht nicht ganz passend ist. Denn leider saß der Brasilianer nie in einem Rennwagen aus Maranello.

Trotzdem erinnerte mich das Kennzeichen an den 16. Juli 1983. Denn an diesem Tag erlebte ich Ayrton Senna das erste Mal auf der Strecke. Der Brasilianer war damals in der britischen Formel-3-Meisterschaft aktiv. Und die trat im Rahmenprogramm der Formel 1 beim britischen Grand Prix in Silverstone an.

Zusammen mit meinem Vater habe ich das Rennen damals besucht. Über Silverstone lag damals eine unglaubliche Hitze. Gerade war das „Warm Up“ der Formel 1 beendet und nun stand ein Lauf zur britischen Formel-3-Meisterschaft auf dem Programm.

Schon am Vorstart fiel mir der gelbe Helm auf, den ein Fahrer in einem fast weißen Rennwagen an der Spitze des Feldes trug. Das fand ich lässig. Doch das war nichts gegen das, was nun folgen sollte. Denn innerhalb weniger Runden war mir klar, dass der Träger des Helms in einer völlig anderen Liga als alle anderen Teilnehmer an diesem Rennen unterwegs war.

Denn Senna distanzierte im Laufe des Rennens schnell fast das gesamte Feld. Nur Martin Brundle konnte dem Brasilianer halbwegs folgen. Weite Teile des Felds beendeten das Rennen schließlich überrundet. Mit großem Interesse fragte ich einen der Streckenposten, wer denn dieser Fahrer sei.

Die Antwort war kurz und bündig „Das ist der kommende Formel-1-Weltmeister.“ Heute wissen wir, dass das eher eine Untertreibung war. Denn Senna war der größte Rennfahrer aller Zeiten. Und es ist wirklich ein großes Drama, dass wir nach dem tragischen Tod des Brasilianers kein Duell zwischen Ayrton Senna und Michael Schumacher verfolgen durften.