Die Bodensee-Klassik 2019 beginnt am Donnerstag, den 2. Mai um 17.00 Uhr mit einem Prolog in Friedrichshafen. Am Freitag (1. Etappe, Bregenz-Reutte-Bregenz) und Samstag (2. Etappe, Bregenz-Ravensburg-Bregenz) rollen dann 180 topgepflegte Oldtimer insgesamt 530 Kilometer durch Vorarlberg, Tirol, das Allgäu und Oberschwaben. Mit dabei sind in diesem Jahr die Rallye-Legenden von Opel. Angeführt vom Ascona B 400 – mit solch einem Typ wurden Walter Röhrl und Christian Geistdörfer 1982 Rallye-Weltmeister – starten Klassiker wie der „Kulläng“-Kadett und der Irmscher-Commodore. Die Cockpits sind prominent besetzt: Opel-Markenbotschafter und Le Mans-Sieger Jockel Winkelhock wird einen Kadett C GT/E gekonnt durch die Serpentinen lenken, Schauspieler Florian Bartholomäi steuert einen Corsa A Cup von 1983, und Opel-Kommunikationschef Harald Hamprecht lenkt den 190 PS starken Commodore B GS/E.

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SEAT nimmt auch in diesem Jahr wieder an der Techno-Classica in Essen teil. Bei der 31. Ausgabe der weltweit bedeutendsten Oldtimermesse (10.–14. April) wird der spanische Automobilhersteller seine vielfältige Geschichte mit zwei Modellen präsentieren, die 2019 ihren 50. Geburtstag feiern: Ausgestellt sind der SEAT 1430 – als Limousine und als sportliche Kombi-Variante – sowie ein Exemplar des SEAT 850 Sport Spider, dem einzigen je von SEAT gefertigten Cabrio.

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Stuttgart/Chichester. Gleich vier Weltpremieren präsentiert Porsche beim 77. Members Meeting in Großbritannien: Erstmals lässt das Porsche Museum vier Exemplare des 917 an diesem Wochenende auf dem anspruchsvollen Goodwood Motor Circuit fahren. Dabei wird der 917 mit der Chassisnummer eins zum ersten Mal seit seiner Rückführung in den Ursprungszustand von 1969 dynamisch eingesetzt. Ebenso debütiert der 917/30-001 nach seiner Restaurierung im englischen Sussex. Dabei treffen 917-001 und 917/30-001 erstmals bei einer Veranstaltung aufeinander.

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Frankfurt, im April 2019 – Mit dem neu eröffneten „Heritage HUB“ intensiviert Fiat Chrysler Automobiles (FCA) seine Aktivitäten rund um die Historie der italienischen Marken der Gruppe. Das Multifunktionsgebäude mit einer Nutzflä­che von 15.000 Quadratmetern dient dabei nicht nur als Hauptquartier für Verwaltung, Vertrieb und Ser­vice sowie die Ausbildung. Eine zentrale Halle ist außerdem Ausstellungen mit klassischen Fahrzeugen von Abarth, Fiat und Lancia sowie auch Alfa Romeo vorbehalten.

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Auch im Zeitalter der E-Autos lebt das Interesse und die Leidenschaft für das Blech der frühen Jahre so heftig wie nie zuvor. Nicht weniger als 235 Autos bis Baujahr 1972 werden am 25. Juli in Gröbming die Ennstal-Classic, Österreichs bedeutendste Oldtimer-Rallye unter die Räder nehmen.

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November 1982: Der Besuch von Papst Johannes Paul II. in Barcelona und Madrid steht unmittelbar bevor. Da geht bei SEAT ein Anruf aus dem Vatikan ein. Es gibt ein Problem: Das Fahrzeug, das der Papst bei seinen öffentlichen Auftritten nutzen soll, passt nicht durch die Tore der Fußballstadien Camp Nou und Santiago Bernabéu. Hier sollen aber die wichtigsten Papstmessen der Spanien-Tour abgehalten werden. Ein neues Auto muss her – und zwar dringend. In Rekordzeit funktionieren die SEAT Ingenieure daher innerhalb weniger Tage einen Panda in ein neues Papamobil um. Der Papstbesuch ist gerettet.

Ein Feuer bricht aus

Dieses historische Modell befindet sich heute im Gebäude A122 des Zona-Franca-Werks und ist Teil der SEAT Oldtimer-Sammlung. Doch am 11. Februar diesen Jahres wären das Papamobil und andere wertvolle Stücke der Sammlung beinahe den Flammen zum Opfer gefallen. Nur dem schnellen und entschlossenen Handeln von SEAT Mitarbeitern, der Feuerwehr Barcelona und anderen Ersthelfern ist es zu verdanken, dass niemand verletzt wurde und die gesamte Sammlung das Feuer unbeschadet überstanden hat.

„Das Feuer brach in einem Nachbargebäude aus. Wir wurden durch den Alarm darauf aufmerksam und haben die Flammen zunächst mit unseren Löschschläuchen bekämpft. Der SEAT Sicherheits- und Rettungsdienst sowie die Feuerwehr Barcelona waren schnell zur Stelle und haben übernommen“, erinnert sich Isidre López. „Für mich sind sie Helden. Alle Beteiligten haben an diesem Tag Unglaubliches geleistet.“

Glück im Unglück

Nach welchen Kriterien entscheidet man, welche Fahrzeuge in einem solchen Notfall zuerst in Sicherheit gebracht werden? „Als Erstes haben wir die Fahrzeuge am Eingang entfernt, damit die Feuerwehr Platz zum Arbeiten hatte. Dann haben wir die größten Rennwagen rausgeholt und direkt danach das Papamobil, das sich in unmittelbarer Nähe des Feuers befand. Da es oben offen ist, konnte es nur von einer Person nach draußen geschoben werden. Wir hatten Glück im Unglück!“, erzählt er.

Am Ende konnten alle 317 Fahrzeuge gerettet werden, darunter auch das erste offizielle Rallye-Auto, das von Rennlegende Carlos Sainz gefahren wurde, das vorletzte Produktionsmodell des 600 sowie das elektrische Sondermodell des Toledo, das speziell für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona angefertigt wurde.

Im Gebäude A122 befindet sich also nicht nur das historische Erbe des Automobilherstellers, sondern auch ein Stück der Geschichte Spaniens. Dem schnellen Handeln aller Beteiligten an diesem Tag ist es zu verdanken, dass dieses Vermächtnis auch für nachfolgende Generationen bewahrt werden konnte.

Einige der Schmuckstücke der SEAT Oldtimer-Sammlung:

  • 1400 (1953): der erste SEAT
  • 1400 Visitas (1953): bei der Einweihung des Werks in Zona Franca genutzt
  • Der ein millionste SEAT: ein SEAT 124
  • Formula 1430 (1971): das älteste Rennwagenmodell in der Halle
  • Der erste je hergestellte 127 (1972): auf Platz 3 der Verkaufsschlager, hinter dem Ibiza und dem Leon
  • Das vorletzte Produktionsmodell des 600 (1973): das Auto, das die Spanier mobil machte
  • Panda Gruppe 2 (1982): das erste offizielle Rallye-Auto, das von Carlos Sainz gefahren wurde
  • Panda Papamobil (1982): das Auto, das Papst Johannes Paul II. sicher durch Spanien beförderte
  • Ronda (1982): das Modell, das SEAT vor dem Wettbewerbsgericht zum Sieg verhalf
  • Der erste je gebaute SEAT Ibiza (1984)
  • Das Ibiza Cabrio (1986), das nie auf den Markt kam
  • Der Ibiza Bimotor (1986)
  • Der Toledo für die Olympischen Spiele in Barcelona (1992): das erste Elektro-Auto
  • Ibiza Kit Car (1996, 1997 und 1998): dreifacher Rallye-Weltmeister in der 2-Liter-Klasse
  • Tango (2001): ein Zweisitzer Concept Car
  • Leon WTCC: Weltmeister in der Hersteller- und Fahrerwertung (2008 und 2009)
  • IBX (2011): ein Vorgeschmack auf die künftige SUV-Reihe

Stuttgart. Eine der stärksten Ziffernkombinationen aus Stuttgart-Zuffenhausen erfreut sich in diesem Jahr seines 50-jährigen Jubiläums: der Porsche 917. Am 12. März 1969 debütiert der wohl berühmteste Rennwagen aller Zeiten auf dem Genfer Automobilsalon. Das Porsche Museum hat den runden Geburtstag zum Anlass genommen, den allerersten 917 in den Ursprungszustand seiner Erstpräsentation vor 50 Jahren zurückzuführen. Der 917-001 war im Verlaufe der Zeit vielen Veränderungen ausgesetzt. „Unsere Einstellung zum authentischen Umgang mit klassischen Fahrzeugen hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich gewandelt,“ erklärt Achim Stejskal, Leiter des Porsche Museums. Bei der Restaurierung seiner Sportwagen aus der historischen Unternehmenssammlung legt das Museum großen Wert auf den Erhalt originaler Substanzen unter Berücksichtigung der jeweiligen Geschichte seiner Exponate.

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50 Jahre Ford Capri: Diese Baureihe hat es geschafft, im Verlauf von fünf Jahrzehnten ohne Verlust von Anmut und Spannkraft vom populären Alltagssportwagen für Jedermann zum begehrten Klassiker zu reifen. Das lag vor allem an der Art Magie, die entsteht, wenn Einfachheit und Schönheit sich zu etwas Greif- und Begreifbarem verbinden und einem Objekt Seele und Charakter verleihen. Das ist das Holz, aus dem der Capri geschnitzt ist. Mit seinen betörenden Formen weckte er Begehrlichkeiten und Träume, die sich auch nach dem Aufwachen noch erfüllen ließen. Träume mit Bodenhaftung eben. Nachfolgend die wichtigsten Stationen aus dem „Leben“ eines Publikumslieblings. 

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40 Jahre VW Polo

In der ersten Hälfte der 1970er-Jahre galt VW als Problemfall. Zu lange hatten die Wolfsburger am Käfer festgehalten und der Automarkt veränderte sich. Neue und moderne Kleinwagen wie der Autobianchi A112, der Fiat 127 oder auch der Renault 5 und der Peugeot 104 veränderten den Markt.
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