Pikes Peak Bergrennen 2012 verschoben

Walter Röhrl mit dem Sport quattro S1 auf dem Pikes Peak (Foto: Audi)
Walter Röhrl mit dem Sport quattro S1 auf dem Pikes Peak (Foto: Audi)

Walter Röhrl mit dem Sport quattro S1 auf dem Pikes Peak

Zweimal habe ich hier in den letzten Wochen das Bergrennen auf den Pikes Peak zum Thema gemacht. Heute meldete Audi, dass das Rennen nicht wie geplant stattfinden wird. Verheerende Brände in den Wäldern rund um Colorado Springs machen das traditionsreiche Rennen in den USA derzeit undurchführbar.

Ursprünglich hatte Audi geplant, Walter Röhrl in einem Demolauf nochmals den Gipfel erklimmen zu lassen: 25 Jahre nach seiner Rekordfahrt im Audi Sport quattro S1 Pikes Peak. Am 11. Juli 1987 fegte Rallyelegende Walter Röhrl in nur zehn Minuten und 48 Sekunden den Berg herauf. Auf der ungesicherten Schotterpiste war dies noch nie zuvor einem Fahrer gelungen – ein Meilenstein in der Geschichte des ältesten Bergrennens der USA. Spätere Verbesserungen der Rennzeit fanden auf der heute asphaltierten Strecke statt.

Doch die Durchführung des Rennens ist im Moment nicht möglich. Durch die Feuer haben mehr als 10.000 Menschen ihre Häuser in Colorado Springs verlassen. Trockenheit, extrem hohe Temperaturen sowie starke Winde erschweren Lösch- und Rettungsarbeiten. Aus Sicherheitsgründen haben sich die Verantwortlichen vor Ort daher nun darauf verständigt, das legendäre Bergrennen auf den Pikes Peak zu verschieben.

„Unsere Gedanken sind bei den Menschen in und um Colorado Springs“, so Thomas Frank, Leiter Audi Tradition. „Wir stehen voll und ganz hinter der Entscheidung, das Rennen für den 8. Juli abzusagen. An erster Stelle muss die Sicherheit für die Menschen vor Ort stehen.“

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