Erinnerung an Denis Hulme

Vor ein paar Tagen habe ich mir zusammen mit Max den Kinofilm „Rush – Alles für den Sieg“ angesehen. Als Unterhaltungsfilm ist Rush brauchbar. Als Motorsport-Film jedoch um längen schlechter als die Klassiker „Le Mans“ mit Steve McQueen und „Grand Prix“ von John Frankenheimer.

Das macht sich an vielen Details fest. Es gibt viele Fahrszenen, die irgendwie nicht passen. Und es gibt Besetzungen, die nicht gefallen wollen. Lord Alexander Hesketh, Anthony ‚Bubbles‘ Horsley, Harvey Postlethwaite, Louis Stanley, Clay Regazzoni und Teddy Mayer sind gut getroffen.

Doch bei Mauro Forghieri haben die Verantwortlichen daneben gegriffen. Die Besetzung des Konstrukteurs, der von 1960 bis 1987 für Ferrari tätig war, erinnert so gar nicht an den schlanken Techniker. Sie erinnert vielmehr an Denis Hulme. Der Neuseeländer gewann 1967 die Formel 1 Weltmeisterschaft und war bei McLaren bis 1974 einer der Vorgänger von James Hunt.

Nach einigen Jahren Rennsportpause kehrte Hulme in den 1980er-Jahren in den Motorsport zurück, um Tourenwagen-Rennen zu bestreiten. Am 4. Oktober 1992, heute vor 21 Jahren, erlitt Hulme während eines Tourenwagenrennens („Tooheys 1000 Meilen“) auf dem Mount Panorama Circuit in Bathurst einen Herzinfarkt. Hulme gelang es noch, den BMW M3 zu verlangsamen und am Streckenrand zu stoppen. Doch als Streckenposten zum Wagen kamen, war Denis Hulme bereits gestorben.

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