Mercedes-Benz /8 – Oldtimer-Treffen

Plötzlich steht da ein Mercedes-Benz /8 und mir ist spontan mal wieder nach einem Handy-Foto. Als ich vor ein paar Tagen aus dem Haus ging, nahm ich mir vor, den nächsten Oldtimer, der mit begegnet, hier im Blog zu posten. Ein lustiges Spiel, auch weil natürlich ich absolut keine Ahnung hatte, was mir als nächstes vor die Linse fahren würde. Und wann das passieren würde. Weiterlesen

Techno Classica 2016

Bis Sonntag findet in Essen die Techno Classica 2016 statt. Natürlich habe ich mich am heutigen Pressetag bereits ausführlich in den Hallen der Messe Essen umgesehen. Und tatsächlich ein paar Überraschungen gefunden.

Besonders schön fand ich einen Land Rover der ersten Serie, den die Verantwortlichen von Jaguar / Land Rover im Originalzustand in Essen ausstellen. Sie wollen damit für ihre eigene Restaurationstochter werben. Denn die stellt Fahrzeuge, wie den ausgestellten Land Rover wieder so her, wie sie vor mehr als 60 Jahren die Fabrik im britischen Solihull verlassen haben.

Das passiert übrigens in Solihull an genau der Stelle, wo bis in den Jaguar hinein noch der Land Rover Defender vom Band lief. Die Restaurierung erfolgt dabei getreu der originalen Spezifikation und mit Hilfe zertifizierter Land Rover Classic Parts. Oder wie es bei der Pressekonferenz heute ein Verantwortlicher von Jaguar / Land Rover so schön sagte:

Wir versuchen genau die Fehler zu machen, die die Kollegen vor 60 Jahren auch gemacht haben.

Mehr Bilder und alle weiteren Informationen zur Techno Classica findet Ihr übrigens in unserem großen Auto-Blog.

Very british – Jaguar Mark VII

Der Jaguar Mark VII ist eine typisch britische Luxus-Limousine. Ein Auto, wie es es heute allenfalls noch bei Rolls-Royce zu kaufen gibt. (Kennt Ihr übrigens schon unser Projekt #pommesdeluxe, in dem wir mit einem Rolls-Royce Ghost unterwegs waren?)

Doch zurück zum Jaguar. Als ich den vor einiger Zeit bei einem Oldtimer-Rennen in Silverstone über die Strecke flitzen sah, hielt ich das für ziemlich splee­nig, wie wir Norddeutschen so sagen. Denn mir war gar nicht bekannt was für eine eindrucksvolle Renngeschichte der Jaguar Mark VII hat.

Jaguar Mark VII im Rennsport-Einsatz - gesehen in Silverstone

Jaguar Mark VII

Jaguar trat mit dem Schwergewicht bei Tourenwagen-Rennen an. Die Beschäftigung von Piloten wie dem späteren Formel-1-Weltmeister Mike Hawthorn oder Stirling Moss als Werksfahrer verdeutlicht, dass das ein ernsthaftes Rennprojekt war.

Und der Jaguar Mark VII war erfolgreich!

Denn Jaguar dominierte mit dem Mark VII die „Daily Express International Trophy“ für Tourenwagen. Fünfmal gewann Jaguar das Rennen von 1952 bis 1956 ununterbrochen. Dazu siegte der Jaguar Mark VII auch 1956 bei der Rallye Monte Carlo. Und trat sogar, wenn letztlich auch nicht erfolgreich, in der Nascar an.

Technische Daten und Hintergrund zum Jaguar Mark VII:

  • Produktionszeitraum: 1950–1956
  • Motor: Sechszylinder-DOHC-Reihenmotor mit 3,4 Liter Hubraum
  • Leistung: 160 bzw. 190 PS (ab Herbst 1954)
  • Höchstgeschwindigkeit: 165 Kilometer pro Stunde, ab 1954 dann 170 Kilometer pro Stunde
  • Getriebe: Viergang Schaltgetriebe, auf Wunsch auch Dreigang-Automatikgetriebe. Beides ab 1953 optional auch mit Overdrive
  • Länge: 4,99 Meter
  • Breite: 185, Meter
  • Höhe: 160 Meter
  • Radstand: 305 Meter
  • Leergewicht: 1676–1689 Kilogramm
  • Gebaute Exemplare: cicra 31.000 Stück (20.937 Exemplare von Urmodell, 10.060 Exemplare vom 1954 vorgestellten Facelift Mark VII M)

Gebaut hat Jaguar den Mark VII übrigens von 1950 bis 1956. 1954 gab es mit dem Mark VII M ein Facelift mit geänderten Stoßstangen und neuen Rückleuchten. Dazu wurden auch der Innenraum überarbeitet und die Leistung des Motors gesteigert. Statt 160 PS, wie zu beginnt, stemmte der Reihensechszylinder nun 190 PS auf seine Kurbelwelle.

BMW 2800 CS – Oldtimer-Treffen

Ja, ich freue mich immer, wenn ich im Alltag einen Klassiker sehe. Diesen BMW 2800 CS sehe ich auf dem Weg zur Arbeit sogar recht regelmäßig am Straßenrand stehen. Vor ein par Tagen machte ich daher mal ein Foto des hübschen Coupé.

BMW 2800 CS am Straßenrand in Dortmund

BMW 2800 CS am Straßenrand in Dortmund

Den BMW 2800 CS bot der bayrische Autobauer ab 1968 an. Mit dem großen Coupé rundete BMW seine Modellpalette nach oben ab. Denn der 2800 CS war klar oberhalb des Coupé der „Neuen Klasse“, dem BMW 2000 C/CA/CS positioniert, das aber weiter im Programm blieb.

Die Fertigung übernahm Karmann in seinem Werk Rheine. BMW lieferte dafür die Motoren nach Norddeutschland. Bis 1971 war der CS ausschließlich mit einem 2,8-Liter großen und 170 PS starken Sechszylinder lieferbar. Dann wurde aus dem 2800 CS dank eines größeren Motors der 3.0 CS. Zunächst übernahm auch beim Dreiliter-Triebwerk ein Vergaser die Gemischaufbereitung.

Doch schon nach wenigen Monaten zog unter die Motorhaube eine Bosch-D-Jetronic-Benzineinspritzung ein. Damit stieg die Leistung auf 200 PS an. Und aus dem 3.0 CS wurde der legendäre 3.0 CSi. Ein Name der besonders Rennsportfans noch gut geläufig ist. Denn mit dem DMS 3.0 CSi mischte BMW in den kommenden Jahren immer wieder den internationalen Motorsport auf.

40 Jahre VW Polo

In der ersten Hälfte der 1970er-Jahre galt VW als Problemfall. Zu lange hatten die Wolfsburger am Käfer festgehalten und der Automarkt veränderte sich. Neue und moderne Kleinwagen wie der Autobianchi A112, der Fiat 127 oder auch der Renault 5 und der Peugeot 104 veränderten den Markt.
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