Heute geht es zur Rallye Köln Ahrweiler 2018 – Moderation an der ehemaligen Südschleife des Nürburgrings

Mit einem Sprechereinsatz bei der Rallye Köln Ahrweiler neigt sich für mich heute das Motorsport-Jahr 2018 dem Ende zu. Wie in den Vorjahren darf ich auch 2018 wieder an den Parkplätzen des Nürburgrings die Rallye für das Publikum moderieren. Dort, wo heute die Besucher der Grand Prix Strecke ihre Autos parken, befand sich bis 1982 die Südschleife des Nürburgrings. Weiterlesen

Lost Race Tracks – Oder wo früher Auto-Rennen stattfanden

Im Oldtimer-Revier schreibe ich über regelmäßig über Oldtimer und Youngtimer. Meistens ist das der Fall, wenn ich als Streckensprecher bei Rennen des historischen Motorsports oder als Moderator bei Oldtimer- oder Youngtimer-Veranstaltungen ein interessantes Fahrzeug „getroffen“ habe. Diesmal ist es etwas anders. Denn Karla und ich haben in der vergangenen Woche den Roadtrip #SilverRed2016 produziert. Weiterlesen

Ayrton Senna auf dem Kennzeichen

Ohne das Desaster von Imola hätte Ayrton Senna heute seinen 56. Geburtstag feiern können. Nicht nur in meinen Augen war der Brasilianer der größte Rennfahrer aller Zeiten. Denn warum spendiert man sonst seinem Ferrari das Kennzeichen Senna?

Ayrton Senna als Kennzeichen

Senna als Kennzeichen – gesehen in Großbritannien

Natürlich musste ich dieses Kennzeichen, das ich in Großbritannien sah, sofort fotografieren. Auch wenn der Ferrari vielleicht nicht ganz passend ist. Denn leider saß der Brasilianer nie in einem Rennwagen aus Maranello.

Trotzdem erinnerte mich das Kennzeichen an den 16. Juli 1983. Denn an diesem Tag erlebte ich Ayrton Senna das erste Mal auf der Strecke. Der Brasilianer war damals in der britischen Formel-3-Meisterschaft aktiv. Und die trat im Rahmenprogramm der Formel 1 beim britischen Grand Prix in Silverstone an.

Zusammen mit meinem Vater habe ich das Rennen damals besucht. Über Silverstone lag damals eine unglaubliche Hitze. Gerade war das „Warm Up“ der Formel 1 beendet und nun stand ein Lauf zur britischen Formel-3-Meisterschaft auf dem Programm.

Schon am Vorstart fiel mir der gelbe Helm auf, den ein Fahrer in einem fast weißen Rennwagen an der Spitze des Feldes trug. Das fand ich lässig. Doch das war nichts gegen das, was nun folgen sollte. Denn innerhalb weniger Runden war mir klar, dass der Träger des Helms in einer völlig anderen Liga als alle anderen Teilnehmer an diesem Rennen unterwegs war.

Denn Senna distanzierte im Laufe des Rennens schnell fast das gesamte Feld. Nur Martin Brundle konnte dem Brasilianer halbwegs folgen. Weite Teile des Felds beendeten das Rennen schließlich überrundet. Mit großem Interesse fragte ich einen der Streckenposten, wer denn dieser Fahrer sei.

Die Antwort war kurz und bündig „Das ist der kommende Formel-1-Weltmeister.“ Heute wissen wir, dass das eher eine Untertreibung war. Denn Senna war der größte Rennfahrer aller Zeiten. Und es ist wirklich ein großes Drama, dass wir nach dem tragischen Tod des Brasilianers kein Duell zwischen Ayrton Senna und Michael Schumacher verfolgen durften.

Motorblock des Audi 200 quattro aus der Trans-Am

Heute hatte ich beruflich mal wieder einen Termin im Transformationswerk in Hannover. Das ist auch deshalb für dieses Auto-Blog interessant, weil dort im Eingangsbereich der Motorblock aus einem Audi 200 quattro Trans-Am steht.

Motorblock aus dem Audi 200 quattro Trans-Am

Motorblock aus dem Audi 200 quattro Trans-Am

Motorblock übrigens, der sogar Rennsieger war. Denn beim Trans-Am-Rennen in Mid Ohio half dieser Fünfzylinder 1988 Hans-Joachim Stuck dabei, das Rennen zu gewinnen. Damals war der heutige DMSB-Präsident ja noch jemand zu dem der Fan, wie ich es einer bin, aufschauen konnte.

Plakette am Motorblock des Audi 200 quattro Trans-Am

Plakette am Motorblock des Audi 200 quattro Trans-Am

Aber lassen wir das besser, denn sonst muss ich wieder aufregen. Denn in seiner heutigen Rolle als Grüß-August des DMSB agiert der Ex-Rennfahrer leider sehr unglücklich. Aber das habe ich ja in unserem großen Auto-Blog schon oft genug geschrieben.

Plötzlich steht da ein Schnitzer BMW 320 Turbo Gruppe 5

Letzte Woche war ich in der Nähe von Wien, um den VW Caddy Alltrack 4Motion zu testen. Nach wenigen Kilometern mit der Allrad-Variante des VW Caddy erblickte ich am Strassenrand diesen BMW 320 Turbo aus der Gruppe 5.

Schnitzer BMW 320 Turbo Gruppe 5

Der Original Schnitzer BMW 320 Turbo Gruppe 5 von Karl Oppitzhauser

Aufgebaut hat den Rennwagen das bekannte Schnitzer Team. Das Team aus Freilassing nahm mit diesem BMW der Baureihe E21 an der Deutschen Rennsport Meisterschaft teil. Am Steuer saßen damals Piloten wie Hans-Joachim Stuck, Harald Ertl oder Walter Brun.

Schnitzer BMW 320 Turbo Gruppe 5

Der Turbomotor des BMW verfügt über 850 PS

850 PS werden dem Turbo-Motor des Rennwagens nachgesagt. Schnitzer entwickelte das Auto und den Motor damals weitestgehend in Eigenregie. Doch trotz des Meisterschaftsgewinn 1978, den Harald Ehrt herausfuhr, stand der BMW 320 Turbo Gruppe 5 immer etwas im Schatten der Ford Capri von Zakspeed. Und das obwohl es Schnitzer und BMW waren, die sich als Erste mit einem turbogetriebenen Fahrzeug den Titel in der Deutschen Rennsport Meisterschaft sichern konnten. Mario Alberto Bauer hat in seinem Blog die DRM-Saison 1978 zusammengefasst.

Heute gehört der Rennwagen dem Rennfahrer und Autohändler Karl Oppitzhauser. Oppitzhauser kaufte den BMW 320 Turbo Gruppe 5 damals von Schnitzer und trat damit bereits Ende der 1970er-Jare zu Rennen an. Nach einem Abstecher in den Trabrennsport kehrte der Österreicher mit Auto vor einigen Jahren in den historischen Motorsport zurück. Die auf dem Auto angebrachte Startnummer aus dem österreichischen Histo-Cup ist ein Zeugnis dieser Rennaktivitäten.