In Brasilien hat es auch den Fiat Uno erwischt

Ich wusste gar nicht, dass bis vor kurzer Zeit in Brasilen immer noch der FIAT Uno vom Band lief. Fast 20 Jahre nach dem Produktionsende in Europa rundete der kleine Italiener das Fiat-Programm in Südamerika nach unten ab.

Das erinnert an den VW Typ 2 T2 von Volkswagen. Auch der Bulli überlebte in Brasilen seine europäischen Verwandten um Jahrzehnte. Die Hersteller konnten die Klassiker als günstige Einsteigerprodukte anbieten. Denn schließlich entstanden die Fahrzeuge mit lange abgeschriebenen Werkzeugen. Bei der Weiterentwicklung beschränkten sich die Hersteller darauf, die Autos irgendwie im Programm zu haben.

Ende 2013 war auch in Brasilien Schluß

Ende 2013 war damit in beiden Fällen Schluß. Denn die gleichen Vorschriften, die auch das Ende des Bullis bewirkten, beenden nun die Geschichte des Fiat Uno. Der italienische Autobauer verzichtete darauf, den 1983 vorgestellten Kleinwagen in Brasilien mit ABS und Airbags nachzurüsten. Die Umrüstung und das Zulassungsverfahren eines neuen UNO hätten zu viel Geld gekostet.

Stattdessen stellte FIAT die Produktion des UNO nach fast genau 30 Jahren ein. Bleibt nur offen, wer den Fiat Uno in Brasilien gekauft hat. Denn zu Zeiten, als ich noch mit meinem VW GTI unterwegs war, war der Uno oft das Auto interessanter Frauen. Ob der Uno in Brasilien das Auto der „Girls from Ipanema“ war?

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